Ironman Hawaii 2026: Schwere Verletzungen – Triathlon
Ironman-Weltmeister Casper Stornes aus Norwegen wird nach einem schweren Trainingssturz seinen Titel auf Hawaii nicht verteidigen können. Etwas mehr als zwei Wochen vor dem Rennen am 10. Oktober – dieses Mal wieder mit Männern und Frauen im Mekka des Langstrecken-Triathlons – erklärte der 29 Jahre alte Norweger bei Instagram: „Das ist kein KI-Video von mir, wie ich verletzt bin.“
Er trug den rechten Arm in einer Schiene, zudem ein größeres Pflaster auf der rechten Schulter und einen Verband am linken Unterschenkel. Es sei einfach unglücklich gewesen, aber sein Vorderrad sei von heftigem Wind – „es zieht hier ein Sturm auf“ – erfasst worden. Was wohl sogar noch eine Untertreibung ist. Tatsächlich hat der US-Wetterdienst eine Hurrikan-Warnung für Hawaii herausgegeben. Der Wirbelsturm „Nolo“ steuert auf die Inselgruppe zu und soll heftige Regenfälle bringen. „Kein Kona für mich dieses Jahr“, berichtete Stornes jedenfalls seinen Fans.
Es sei enttäuschend, aber er hätte sich noch schlimmere Verletzungen zuziehen können, meinte er. Der Star der Szene beendet sein Video mit einer optimistischen Ansage: „Eines ist jedenfalls sicher. Ich werde 2027 gesünder und stärker sein und dann wieder das Rennen auf Big Island in Angriff nehmen.“
Stornes hatte sich im Vorjahr in Nizza den WM-Titel über 3,86 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen gesichert. Nach 7:51:36 Stunden düpierte er damit die zuvor prognostizierten Favoriten. Seine höher gehandelten Landsleute Gustav Iden (+2:37 Minuten) und Kristian Blummenfelt (+4:58) landeten auf den Plätzen.