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Irre WM-Serie des FC Bayern auf der Kippe

Sport

Wenn sich Frankreich und Spanien am Dienstagabend um 21 Uhr ein Duell um das erste Finalticket bei der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada liefern, wird auch der FC Bayern ganz genau hinschauen. Mit Dayot Upamecano und Michael Olise befinden sich in Reihen der Équipe Tricolore zwei der letzten drei Spieler des deutschen Fußball-Rekordmeisters im Rennen um die WM-Krone. Sollte das Duo den Sprung ins Endspiel verpassen, könnte eine irre Serie der Münchner brechen. Sollte Spanien Frankreich im Halbfinale der WM die Grenzen aufzeigen, würde die Gefahr wachsen, dass 2026 kein Spieler des FC Bayern im Endspiel auf dem Rasen steht. Ein Umstand, den es letztmals 1978 gab. Damals duellierten sich in Buenos Aires Gastgeber Argentinien und die Niederlande. Die Hausherren behielten mit 3:1 nach Verlängerung die Oberhand. Anschließend steigen alle WM-Finalspiele mit Beteiligung des FC Bayern. WM-Erfolg 2014 mit sieben Spielern des FC Bayern auf dem Rasen 1982 unterlagen Paul Breitner, Karl-Heinz Rummenigge und Wolfgang Dremmler Italien mit 3:1 in Madrid, 1986 musste sich Deutschland mit Lothar Matthäus, Dieter Hoeneß und Norbert Eder Argentinien mit 2:3 geschlagen geben und 1990 führten Klaus Augenthaler, Stefan Reuter und Jürgen Kohler die DFB-Auswahl dann endlich im dritten Finale in Serie zum Titel. 1994 vertrat Jorginho beim knappen Erfolg der Brasilianer gegen Italien (3:2 im Elfmeterschießen) die Münchner, 1998 holte Bixente Lizarazu gegen Brasilien (3:0) die WM-Krone nach Frankreich. 2002 verloren mit Oliver Kahn, Thomas Linke und Jens Jeremies das Finale in Japan gegen Brasilien (0:2), 2006 sicherte Willy Sagnol den Bayern einen Platz im Endspiel, verlor mit Frankreich in Berlin aber im Elfmeterschießen gegen Italien. 2010 verpassten die Niederlande mit Mark van Bommel, Arjen Robben und Edson Braafheid den Sieg mit 0:1 gegen Spanien, 2014 holten Philipp Lahm, Toni Kroos, Thomas Müller, Mario Götze, Bastian Schweinsteiger, Jerôme Boateng und Manuel Neuer den bislang letzten Erfolg der Deutschen. 2018 setzte sich Frankreich mit Corentin Tolisso im Finale gegen Kroatien (4:2) durch und 2022 mussten sich Upamecano, Benjamin Pavard und Kingsley Coman mit der Équipe Argentinien (2:4 im Elfmeterschießen) geschlagen geben. Sollte Frankreich am Dienstagabend den Kürzeren ziehen, würden die Münchner allerdings immer noch auf ein Finale mit Beteiligung hoffen dürfen. Am Mittwoch führt Harry Kane England im zweiten Halbfinale gegen Argentinien aufs Feld.

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