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Isaac del Toro spricht über Knieprobleme und enttäuschenden Saisonabschluss bei Lombardei

Sport

Isaac del Toro spricht über Knieprobleme und enttäuschenden Saisonabschluss bei Lombardei-Rundfahrt 2026

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Isaac del Toro zählte vor der Lombardei-Rundfahrt zu den Favoriten, spielte im Kampf um den Sieg jedoch keine Rolle. Der Mexikaner verlor früh den Anschluss und erreichte das Ziel mit großem Rückstand. Anschließend sprach der UAE-Profi offen über Knieprobleme und die Folgen einer langen Saison. Trotz des enttäuschenden Abschlusses blickt der 22-Jährige auf ein erfolgreiches Jahr zurück.

Isaac del Toro hat nach seinem enttäuschenden Auftritt bei der Lombardei-Rundfahrt die Gründe für seine schwache Leistung offengelegt. Der Mexikaner vom UAE Team Emirates-XRG gehörte vor dem letzten Monument des Jahres zum erweiterten Favoritenkreis, konnte dem entscheidenden Angriff von Paul Seixas am Civiglio-Anstieg jedoch nicht folgen.

Am Ende blieb für Del Toro lediglich Platz 28. Auf den siegreichen Franzosen verlor er auf den Straßen nach Como fast fünf Minuten und verpasste damit deutlich die angestrebte Top-Platzierung.

Nach dem Rennen räumte der 22-Jährige ein, dass ihm sowohl körperliche Beschwerden als auch die Belastungen der vergangenen Monate zugesetzt hätten.

"Es war nicht der Tag, den ich mir erhofft hatte, und auch nicht mein bester Tag auf dem Rad", sagte Del Toro am Mannschaftsbus. "Ich habe alles gegeben, was ich hatte. Aber mein Knie und die Müdigkeit durch die vielen Reisen haben mich an den letzten Anstiegen eingeholt. Es war eine sehr lange Saison, und meinem Körper fehlte einfach dieser letzte Gang. Am Ende ging es nur noch darum, durchzukommen und das Rennen zu beenden."

Bereits vor den italienischen Herbstklassikern hatte Del Toro über Knieprobleme geklagt. Die Beschwerden seien nach seiner Rückreise von den Weltmeisterschaften in Kanada stärker geworden.

Beschwerden schon vor dem Rennen bekannt

Damals schilderte der UAE-Profi, dass er nicht wie gewohnt trainieren konnte und die Belastung der vergangenen Monate deutlich spüre.

"Das Knie hat sich nach den vielen Kilometern bemerkbar gemacht", erklärte Del Toro. "Wenn ich aus dem Sattel gehe, ist es kein großes Problem. Wenn ich sitze, spüre ich die Beschwerden jedoch. Wir lassen die Sache ihren Lauf nehmen, aber es ist keine normale Situation."

Zudem machte er klar, nicht richtig trainieren zu können, der Körper sei "müde".

Erfolgreiches Jahr trotz schwierigem Abschluss

Der enttäuschende Saisonabschluss kann allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass Del Toro eines der stärksten Jahre seiner bisherigen Karriere erlebt hat. 2026 gewann er unter anderem die UAE Tour, Tirreno-Adriatico, die Tour Auvergne-Rhône-Alpes, die Deutschland Tour sowie den Grand Prix Cycliste de Montréal.

Besonders beeindruckte der Mexikaner bei seiner ersten Tour de France. Dort feierte er einen Etappensieg, unterstützte Teamkollege Tadej Pogacar und beendete die Frankreich-Rundfahrt auf dem Podium (Rang drei). Darüber hinaus sicherte er sich das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers.

Blick richtet sich bereits auf 2027

Trotz des misslungenen Lombardia-Auftritts überwiegt bei Del Toro deshalb die Zufriedenheit über die vergangenen Monate.

"Ich bin sehr zufrieden damit, wie die Saison verlaufen ist", sagte Del Toro. "Jetzt ist die Saison offiziell vorbei. Es ist Zeit, nach Hause zu fahren, mich auszuruhen und vollständig zu regenerieren."

Nach einer Erholungspause soll der Mexikaner Anfang Januar in seiner Heimat in die Saison 2027 starten. Medienberichten zufolge könnte er anschließend beim Giro d'Italia als Kapitän seines Teams antreten.

Während Paul Seixas mit seinem Triumph bei Il Lombardia das letzte große Ausrufezeichen des Jahres setzte, dürfte das Duell der beiden Ausnahme-Talente den Radsport auch in den kommenden Jahren prägen.

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