Islamismus: Anklage gegen Syrer nach Messerangriff am Berliner Holocaust
Die Bundesanwaltschaft hat wegen des Anschlages am Holocaust-Mahnmal in Berlin, bei dem ein spanischer Tourist mit einem Messer attackiert und lebensbedrohlich verletzt worden war, Anklage gegen einen Syrer erhoben.
Dem Mann, der Gehilfe des schon verurteilten Haupttäters gewesen sein soll, werde Beihilfe zum versuchten Mord und zur gefährlichen Körperverletzung vorgeworfen, teilte die oberste deutsche Anklagebehörde in Karlsruhe mit.
Er soll unmittelbar vor der Messerattacke am 21. Februar 2025 mit dem Haupttäter in Kontakt gewesen sein. Mit ihm habe er den Nachmittag vor der Tat verbracht und ihn ermutigt, sein Vorhaben umzusetzen, so die Bundesanwaltschaft. Er befindet sich seit Ende Mai in Untersuchungshaft, nachdem er zuvor in Berlin gefasst worden war. Die Anklage wurde beim Kammergericht in Berlin erhoben.