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Israel tötet Entführer von Noa Argamani drei Jahre nach Massaker der Hamas

Welt

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Berlin/Tel Aviv – Diese Bilder wurden zu einem der erschütterndsten Symbole des 7. Oktober: Die Israelin Noa Argamani (28) wird von Terroristen auf einem Motorrad in den Gazastreifen verschleppt. In unmittelbarer Nähe führen Bewaffnete ihren Freund Avinatan Or ab. Jetzt, fast drei Jahre später, ist einer der Entführer nach israelischen Angaben tot.

Saher Nidal Saqr wurde am Samstag bei einem israelischen Angriff in Nuseirat im zentralen Gazastreifen getötet. Israelische Sicherheitsbehörden machten ihn für die Verschleppung von Argamani und Or beim Terrorangriff vom 7. Oktober 2023 mitverantwortlich.

Das Paar hatte das Nova-Musikfestival besucht, als Terroristen Israel überfielen. Die Bilder der Entführung gingen um die Welt. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie Argamani auf einem Motorrad in Richtung Gazastreifen gebracht wird, während Or getrennt von ihr in die Gewalt der Hamas gerät. Den Angaben nach war Saqr der Mann, der mit Argamani auf dem Motorrad wegfuhr.

Für Noa Argamani begann damit eine monatelange Geiselhaft. Erst am 8. Juni 2024 gelang israelischen Spezialkräften ihre Befreiung. Gemeinsam mit drei weiteren Geiseln wurde sie bei der „Operation Arnon“ aus dem Gazastreifen gerettet.

Entführer versorgte Hamas mit Waffen

Or blieb weiter in Gefangenschaft. Seine Geiselhaft dauerte insgesamt 738 Tage. Erst am 13. Oktober 2025 kam er frei. Saqr soll auch nach dem 7. Oktober weiter für die Hamas aktiv gewesen sein. Nach Angaben von IDF und dem israelischen Inlandsgeheimdienst Shin Bet war er mit dschihadistischen Organisationen verbunden und versorgte während des Krieges die Hamas mit Waffen.

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