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"Ist absurd": SPD und Grüne erteilen AfD in Magdeburg klare Absage

Nation

Die AfD hat die absolute Mehrheit in Sachsen-Anhalt verfehlt und braucht Partner für die Regierungsbildung. Daher lädt die dort als rechtsextremistisch eingestufte Partei zu Sondierungsgesprächen. Der Vorschlag stößt auf deutliche Ablehnung.

Die Grünen haben Sondierungsgespräche mit der AfD über eine mögliche Regierungsbildung in Sachsen-Anhalt abgelehnt. "Es ist absurd anzunehmen, dass wir mit der rechtsextremen AfD Gespräche über die Zukunft unseres Landes führen werden", sagte Spitzenkandidatin Susan Sziborra-Seidlitz.

Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt deutet sich eine schwierige Regierungsbildung an. Die AfD hat mit Abstand die meisten Stimmen erhalten, eine Alleinregierung jedoch verpasst.

Vor der Wahl hatten alle anderen Parteien eine Koalition mit der AfD ausgeschlossen. Dennoch kündigte AfD-Generalsekretär Tobias Rausch an, alle im Landtag vertretenen Parteien zu Sondierungsgesprächen einladen zu wollen.

Die SPD wird ebenfalls nicht darauf eingehen. Das Schreiben der AfD sei per E-Mail beim Landesverband eingegangen, bestätigte ein Sprecher auf Anfrage. "Wir nehmen das Gesprächsangebot nicht an."

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