Italien: Urteil im Fall Giulio Regeni nach Folter in Ägypten - ein "Sieg"
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Er war 28 Jahre alt und für seine Doktorarbeit von Italien nach Ägypten gezogen, dann verschwand er einfach. Giulio Regeni, ursprünglich aus dem Friaul, war auf dem Weg zu einer Geburtstagsfeier. Sein Handy wurde noch an einer Kairoer U-Bahn-Station nahe seiner Wohnung geortet. Einige Tage später wurde er tot in einem Straßengraben gefunden. Halb nackt, Hals und Zähne gebrochen, Blutergüsse im Gesicht. Ein Folteropfer, da war man sich in seiner Heimat Italien recht bald sicher. Und kam zu dem Schluss, dass Regeni von Agenten des Geheimdienstes verschleppt und getötet worden war.