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Jahrestag des Massakers: Gewalt und Judenhass! Thunberg mittendrin

Welt

Berlin – Ausgerechnet am Jahrestag des Hamas-Massakers vom 7. Oktober 2023 marschierte Klima-Aktivistin Greta Thunberg (23) am Mittwochabend bei einer pro-palästinensischen Demonstration durch Berlin mit. Die Polizei löste den Aufzug wegen wiederholter Straftaten, antisemitischer Parolen und Angriffen auf Einsatzkräfte auf.

Die Demo startete am Oranienplatz in Kreuzberg . Nach Angaben der Berliner Polizei wuchs die Teilnehmerzahl im Laufe des Abends von zunächst rund 300 auf etwa 850 Menschen an. Unter den Demonstranten befand sich auch die schwedische Aktivistin Greta Thunberg , die schon mehrfach bei Veranstaltungen auftrat, die von Antisemitismus geprägt waren.

Strafbare antisemitische Parolen

Während des Aufzugs wurden nach Angaben der Berliner Polizei immer wieder polizeifeindliche Parolen gerufen und strafbare antisemitische Parolen skandiert. Einsatzkräfte wurden getreten, bedrängt und mit einer bislang unbekannten Flüssigkeit besprüht.

Am Kottbusser Tor stoppte die Polizei schließlich den Demonstrationszug. Trotz mehrfacher Lautsprecherdurchsagen gingen die Straftaten weiter. Weil die Versammlungsleiter keinen Einfluss mehr auf Teile der Demonstranten hatten, löste die Polizei die Demo gegen 21 Uhr auf.

Thunberg schweigt zu Hamas-Terror

Greta Thunberg hatte sich laut Medienberichten zunächst am Rande der Demonstration aufgehalten und Flyer verteilt. Später lief sie im Demonstrationszug mit und beteiligte sich an Sprechchören. Auf Fragen zu ihrem Auftritt ausgerechnet am Jahrestag des Hamas-Terrors wollte die Schwedin nicht eingehen.

Insgesamt nahm die Polizei 43 gewalttätige Demonstranten fest und leitete 46 Strafverfahren ein. Ermittelt wird unter anderem wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, tätlicher Angriffe auf Polizeibeamte, Beleidigung und Körperverletzung. Vier Polizisten wurden verletzt, ein Beamter konnte seinen Dienst nicht fortsetzen.

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