Jährige berichtet von Gruppenvergewaltigung – Staatsanwaltschaft stellt Verfahren ein
In einem Jugendzentrum im niedersächsischen Gnarrenburg (Landkreis Rotenburg) soll ein 14 Jahre altes Mädchen von drei Jungen zwischen 15 und 18 Jahren vergewaltigt worden sein. Nach eigener Aussage habe sie dabei weder geschrien noch geweint, sondern innerlich komplett zugemacht. „Ich hatte einfach nur Angst“, zitiert „Bild“ sie. In Bezug auf ein mögliches Verfahren sagte die Erste Staatsanwältin der Anwältin der Familie laut der Zeitung: „Voraussetzung für die Strafbarkeit der Beschuldigten ist zunächst, dass der Widerwille für einen objektiven Dritten erkennbar gewesen wäre.“ Und weiter: „Ich kann ihnen eine strafbare Handlung mit der für die Anklageerhebung erforderlichen Sicherheit nicht nachweisen.“ Gegen die Einstellung des Verfahrens hat die Anwältin der Familie Beschwerde eingelegt. „Sie sollen eine Strafe kriegen“ Öffentlich wurde der Fall im März 2026. Demnach hat die Mutter auf dem Handy ihrer Tochter ein Video gesehen, auf dem diese von einem Jungen festgehalten wird. Die Gymnasiastin vertraute ihr später an, dass die Jungen die Tür mit einem Billardtisch versperrt und laute Musik angemacht hätten. Betreuer sollen von dem Vorfall nichts mitbekommen haben.