Jähriger durch Schiffsschraube schwer verletzt
In Berlin-Friedrichshagen hat sich am Freitagnachmittag ein Mann schwer an einer Schiffsschraube verletzt. Wie die Berliner Polizei am Samstag mitteilte, wurden Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei zu einem verletzten Mann auf dem Müggelsee an der Einmündung der Müggelspree alarmiert. Dort befand sich demnach gegen 16 Uhr eine Gruppe mit einem Mietfloß. Zwei Männer im Alter von 32 und 30 Jahren waren aus bislang unbekannten Gründen ins Wasser gestürzt, als sie ein zusätzliches Gummiboot aufbliesen. Der 30-Jährige konnte sich an dem Gummiboot festhalten und versuchte, den 32-Jährigen zu greifen. Dies gelang ihm aber nicht, und er rief lautstark um Hilfe. Der 28-jährige Schiffsführer versuchte nach Polizeiangaben daraufhin, das Floß anzuhalten. Der 32-Jährige geriet dennoch in die noch rotierende Schiffsschraube und erlitt dadurch erhebliche Verletzungen am Oberschenkel sowie im Lendenbereich. Ein alarmierter Notarzt übernahm die medizinische Erstversorgung. Anschließend wurde der Verletzte mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen zu dem Unfall hat die Wasserschutzpolizei übernommen. (Tsp)