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jähriges Talent vom FC Bayern

Sport

Felipe Chávez vom FC Bayern steht vor einer Leihe. Zu welchem Verein der offensive Mittelfeldspieler gehen wird, steht noch nicht fest – auch, weil sich ein Wettbieten entwickelt hat. Zuletzt soll insbesondere der 1. FC Magdeburg seine Bemühungen um den 19-Jährigen intensiviert haben, auch Eintracht Braunschweig und der 1. FC Heidenheim gelten als stark interessiert. Auch Estrela Amadora ist im Rennen, beim portugiesischen Erstligaklub sind gerade Thomas Müller und Mats Hummels als Investoren eingestiegen.

Chávez glänzte in der Saison-Vorbereitung der Bayern-Profis. Am vergangenen Dienstag traf er beim Testspiel in Heidenheim (4:2) per Freistoß. Zuvor hatte er bereits auf der Asien-Tour beim 2:1 gegen den koreanischen Jeju SK ein Tor geschossen.

Der 1. FC Union Berlin droht kurz vor Transferschluss am 1. September noch einen Stürmer zu verlieren. Ilyas Ansah steht nach nur einem Jahr vor dem Sprung in die englische Premier League. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge befindet sich Aufsteiger Hull City sowohl mit dem Spieler, der 2025 vom SC Paderborn gekommen war, als auch mit den Eisernen in fortgeschrittenen Gesprächen. Ansah, der den Schritt nach England wagen will, soll einen langfristigen Vertrag erhalten.

Nach Angaben von „Sky“ hat Hull City ein Angebot über 22 Millionen Euro inklusive Boni in Berlin hinterlegt. Sollten die Köpenicker dieses annehmen, könnte Ansah zum Rekordabgang aufsteigen. 2022 hatte Taiwo Awoniyi die Berliner für eine Ablöse von knapp 20 Millionen Euro in Richtung Nottingham Forest verlassen. Kürzlich war der Stürmer aus Nigeria von Nottingham zu Coventry City gewechselt.

Christopher Nkunku weilt bereits in Leipzig, soll an diesem Dienstag den Medizincheck bei RB absolvieren und dann einen Vertrag unterschreiben. Der 28-Jährige war 2023 für 60 Millionen Euro zum FC Chelsea verkauft worden war und kehrt nun zurück. Der Franzose wird für ein Jahr ausgeliehen.

Hertha BSC ist auf der Suche nach einem neuen linken Außenverteidiger fündig geworden. Der Zweitligist verpflichtet Mads Petersen vom FC Augsburg. Der 29-Jährige unterschreibt einen Vertrag für ein Jahr mit der Option für eine weitere Spielzeit.

In Augsburg hatte der Däne zuletzt keine sportliche Rolle mehr gespielt. In seinen sieben Jahren beim FCA kam Pedersen auf 120 Einsätze in der Bundesliga und im DFB-Pokal.

In der vergangenen Saison wurde Thun als Aufsteiger sensationell Meister, Heule steuerte in 34 Einsätzen zwei Tore sowie sechs Torvorlagen bei. „Nach vielen Jahren im Schweizer Profifußball ist der Wechsel in die 2. Bundesliga nach Deutschland für mich der nächste Schritt in meiner Karriere, den ich unbedingt gehen wollte“, kommentierte Heule seinen Wechsel.

Der Hamburger SV hat den nigerianischen Nationalstürmer Terem Moffi verpflichtet. Der 27-Jährige kommt vom französischen Erstligisten OGC Nizza und spielte in der Rückrunde der vergangenen Saison auf Leihbasis für den portugiesischen Meister FC Porto. „Auch wenn der HSV ein paar Jahre in der zweiten Liga gespielt hat, ist der Klub noch immer ein großer Name – und zwar überall in der Welt“, sagte Moffi.

Der HSV profitiert bei dem Geschäft von einem starken Marktwertverlust seines Wunschstürmers. Nizza zahlte vor drei Jahren noch eine Ablösesumme von mehr als 20 Millionen Euro für ihn. Die Hamburger bekommen ihn nun Medienberichten zufolge für nur noch zwei Millionen. Moffi wechselt bereits in das siebte Land seiner Karriere. Vorher spielte er in seiner Heimat Nigeria, in einer Nachwuchsakademie in England, in Litauen (FK Kauno Zalgiris), in Belgien (KV Kortrijk), in Frankreich und in Portugal.

Der 24-jährige Spanier kam 2024 für rund 13 Millionen Euro vom FC Granada nach München, konnte sich dort aber nie durchsetzen. Stattdessen wurde der Flügelspieler schon dreimal verliehen. Nun folgt offenbar Leihe Nummer vier. Zaragozas Vertrag bei den Bayern läuft bis 2029.

Nach zwei Pleiten zum Start der Zweiten Liga sucht Hannover 96 Verstärkungen. Auf der offensiven Wunschliste steht der langjährige Bundesliga-Stürmer Davie Selke von Basaksehir Istanbul. Für die Defensive soll Karl Steinmann vom SC Freiburg kommen.

Selke ist in der Türkei nur noch Ersatz. Der ehemalige Hamburger hat noch einen Vertrag bis 2027 und verdient dort rund zwei Millionen Euro. In Hannover müsste der 31-Jährige deutliche finanzielle Abstriche machen.

Torhüter Noah Atubolu zittert um seine Zukunft. Freiburgs langjährige Nummer eins will den Verein unbedingt verlassen, ein Nachfolger wurde daher längst verpflichtet. Doch bislang hat sich kein Käufer für den 24-Jährigen gefunden, für den Freiburg gern 15 Millionen Euro Ablöse hätte. Nun gilt Eintracht Frankfurt als Transferziel Nummer eins. „Frankfurt ist natürlich ein sehr, sehr großer Verein in Deutschland. Von daher kann das eine Möglichkeit sein, dann eben auch da zwischen den Pfosten zu stehen“, sagt Freiburgs Trainer Julian Schuster.

Die Situation bei der Eintracht ist laut „Kicker“ aber knifflig. Zum einen sei der Transfer eine finanzielle Frage, zum anderen auch eine personelle. Die Hessen müssten ihrerseits nämlich einen Abnehmer für ein Mitglied ihres Torwart-Duos Kaua Santos/Michael Zetterer finden.

Mittelfeldspieler Adrian Beck wechselt auf Leihbasis innerhalb der 2. Bundesliga vom 1. FC Heidenheim zum VfL Osnabrück. Der 29-Jährige bestritt bislang 114 Pflichtspiele für den Ostalb-Klub, bei dem er noch bis 2028 unter Vertrag steht. Er war 2022 vom SSV Ulm gekommen.

Beim Heidenheimer Erstrunden-Aus im DFB-Pokal bei Viertligist SSV Jeddeloh II (2:5) stand Beck am Sonntag schon nicht mehr im Kader. Osnabrück bestreitet sein Pokalspiel am 2. September gegen Meister und Titelverteidiger FC Bayern München, der am Samstag bei Borussia Dortmund (2:1) den Supercup gewann.

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