James Cameron enthüllt „Terminator 2“-Geheimnis zum Jubiläum des Actionfilms mit Arnold Schwarzenegger
Zum 35. Jubiläum von „Terminator 2“ verriet James Cameron neue Details zur Entstehung des Sci‑Fi-Klassikers. Einige davon klingen fast selbst wie aus einem Film. „Terminator 2: Tag der Abrechnung“ gilt bis heute als einer der wichtigsten Science-Fiction- und Actionfilme aller Zeiten. Pünktlich zum 35. Jubiläum des Klassikers sprach Regisseur James Cameron in einer Oral History von The Ringer ausführlich über die Entstehung des Films – inklusive einiger überraschender Ideen, die es fast auf die Leinwand geschafft hätten. Besonders kurios: Laut Cameron entstand die Figur John Connor, während er unter dem Einfluss von Ecstasy Musik von Sting hörte. „Terminator 2“ ist eine wahre Wucht von Film, die das Kino revolutionierte. Welche Werke einen ähnlichen Einfluss hatten, erfahrt ihr in folgendem Video: Sting brachte James Cameron auf die Idee für John Connor Während der Arbeit an „Terminator“ hörte Cameron den Song „Russians“ von Sting. Die Anti-Atomkrieg-Botschaft des Liedes brachte ihn offenbar auf die emotionale Grundlage der gesamten Reihe. Cameron erinnerte sich: „Ich saß da einmal, high von Ecstasy und schrieb Notizen für ‚Terminator‘. Dabei traf mich Stings Song mit der Zeile: ‚Ich hoffe, die Russen lieben ihre Kinder auch.‘ Ich dachte: Die Vorstellung eines Atomkriegs widerspricht dem Leben selbst komplett. Daraus entstand das Kind.“ Aus dieser Idee entwickelte sich schließlich John Connor – der spätere Anführer des menschlichen Widerstands gegen Skynet. „Terminator 2“ hätte fast „Arnold gegen Arnold“ gezeigt Auch die frühe Planung von „Terminator 2“ verlief offenbar ganz anders als die finale Version. Laut Cameron gab es zunächst Überlegungen, Arnold Schwarzenegger gleich doppelt auftreten zu lassen. Demnach sollte Skynet einen weiteren Terminator mit Arnolds Aussehen schicken, während der Widerstand ebenfalls einen umprogrammierten T‑800 entsendet hätte. Cameron sagte dazu: „Arnold wäre zu einer dunklen Heldenfigur geworden.“ Die Idee eines direkten „Arnold gegen Arnold“-Duells wurde später jedoch verworfen. James Cameron begründete die Entscheidung wie folgt: „Arnold gegen Arnold ist einfach langweilig. Langweilig, langweilig, langweilig.“ Billy Idol war kurzzeitig als T‑1000 im Gespräch Stattdessen entwickelte Cameron die Idee des flüssig-metallischen T‑1000 weiter. Der Regisseur wollte einen Gegner erschaffen, der noch bedrohlicher wirkt als der erste Terminator. Laut Cameron galt der T‑1000 innerhalb der Geschichte sogar als experimentelle Waffe, vor deren Einsatz selbst Skynet Respekt gehabt hätte. Für die Rolle dachte Cameron zwischenzeitlich offenbar auch an Musiker Billy Idol. Er habe „einen wirklich interessanten Look und eine besondere Ausstrahlung“ gehabt. Am Ende bekam allerdings Robert Patrick die Rolle – und schuf damit einen der bekanntesten Film-Bösewichte der 90er-Jahre.