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Japan: Darum muss Donald Trump Sanae Takaichi aus der Yen-Falle helfen

Wirtschaft

Tokio. An Bord der Präsidentenmaschine Air Force One gibt Donald Trump gerne Interviews. Am Wochenende verriet er, warum seine Regierung zwei Tage zuvor Japan bei einer der größten Währungsinterventionen der Geschichte half: Die USA hätten „eine gute Beziehung zu Japan“ und seien finanziell stark genug. „Sie haben einen schwachen Yen und wollten etwas Unterstützung. Wir sind immer für Japan da“, sagte der Präsident.

Japans Notenbank hatte zuvor Dollar-Reserven verkauft und für rund 59 Milliarden Dollar Yen gekauft, um die Landeswährung zu stützen. Einen Tag später schaltete sich erstmals seit der Erdbebenkatastrophe von 2011 auch die US-Notenbank ein und kaufte eine bislang unbekannte Summe Yen. Die womöglich konzertierte Maßnahme brachte Erfolg: Die japanische Währung erholte sich, der Dollar verbilligte sich binnen zwei Handelstagen von knapp 164 auf 155,31 Yen.

Auslöser war die Wirtschaftspolitik von Japans Regierungschefin Sanae Takaichi: Mit ihrer Idee, trotz eines Schuldenstands von mehr als 200 Prozent der Wirtschaftskraft auf hohe Staatsausgaben zu setzen, hat sie das Land in eine Art Yen-Falle manövriert, die auch den US-Anleihemarkt zu belasten drohte.

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