DAX +0,64 % 26.469,16 Pkt 09:49:52 MDAX +0,70 % 32.490,74 Pkt 09:49:52 Euro Stoxx 50 +0,44 % 6.568,21 Pkt 09:49:45 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,74 % 69.220,25 Pkt 08:45:03 Gold +0,54 % 4.461,20 USD 09:54:51 Silber +1,22 % 65,90 USD 09:54:51 Brent +0,28 % 88,77 USD 09:54:10 WTI -0,25 % 82,19 USD 09:54:48 Bitcoin +0,98 % 63.433,65 USD 10:04:39 EUR/USD +0,63 % 1,16080 USD 10:03:57 EUR/GBP +0,08 % 0,85560 GBP 10:04:52 EUR/CHF -0,09 % 0,93820 CHF 10:04:52 EUR/JPY +0,34 % 184,506 JPY 10:04:53

Jason Arday: „Ergebnis von Schikane“ – Zehntausende fordern Untersuchung zu Tod von Cambridge

Welt

Audioplayer wird geladen Anzeige Nach dem Tod des britischen Cambridge-Professors Jason Arday haben mehr als 32.000 Menschen eine Petition für eine staatliche Untersuchung des Falls unterzeichnet. Dem von der Organisation Good Law Project initiierten Appell an den britischen Premierminister Andy Burnham schlossen sich auch mehrere Abgeordnete an. „Es kann keinen Zweifel geben, dass Dr. Ardays tragischer Tod das direkte, vorhersehbare und vorhergesehene Ergebnis von Schikane durch die Presse war“, hieß es auf der Website von Good Law Project. „Ein bedeutendes Element bei diesem Mobbing war die Farbe seiner Haut“, fügte die Organisation mit Blick auf den schwarzen Akademiker hinzu. Rassismus sei der Kern dieser tragischen Geschichte. Anzeige Lesen Sie auch Artikeltyp :MeinungZum Tod von Jason Arday Für Montagabend ist eine Mahnwache für Arday auf dem Londoner Trafalgar Square geplant. Bei einer Spendensammel-Aktion für seine Familie kamen bereits knapp 89.000 Pfund (104.000 Euro) zusammen. Arday hatte vor drei Jahren als jüngster schwarzer Professor der britischen Elite-Universität Cambridge Aufmerksamkeit erregt. Am 5. August war der 41-Jährige schließlich von seinem Posten als Professor für Bildungssoziologie zurückgetreten, nachdem Plagiatsvorwürfe und Zweifel an seinen Angaben zu seinem Lebenslauf laut geworden waren. Anzeige Polizei vermutet Suizid oder natürlichen Tod Am Freitag wurde Arday schließlich tot in Battersea im Süden Londons aufgefunden. Die Polizei stufte dies vorerst nicht als verdächtigen Todesfall ein. Sie vermutet einen Suizid oder einen natürlichen Tod. Ardays Familie bestätigte seinen Tod und sprach von einer „Mobbing-Kampagne“ voller Gerüchte über die akademische Arbeit und das Privatleben des Soziologen. Premierminister Burnham beklagte Ardays Tod als „Tragödie in vielerlei Hinsicht“. Lesen Sie auch Zuerst aufgebracht wurden die Vorwürfe von dem US-Forscher Nathan Cofnas, der die Uni Cambridge 2024 wegen Rassismus-Vorwürfen verlassen musste. Cofnas' Vorwürfe wurden von rechtsgerichteten Zeitungen und Kommentatoren aufgegriffen, die Arday als „Aushängeschild“ für Gleichstellungs- und Inklusionsprogramme (DEI) bezeichneten. Die Uni-Leitung hatte Arday zunächst verteidigt, Anfang August aber schließlich eine interne Untersuchung angekündigt. Kurz darauf war der 41-Jährige von seinem Posten zurückgetreten. In einem online veröffentlichten Brief betonte der Akademiker, bei dem im Kindesalter Autismus diagnostiziert worden war, dass seine Entscheidung nicht „als Zustimmung zu den Darstellungen“ missverstanden werden dürfe, die ihn umgäben. AFP/luwi

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