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JD Vance: US-Vizepräsident erinnert an Charlie Kirk und nennt Demokraten "Partei des Hasses"

Allgemein

Als prominenter Vertreter der Bewegung »Make America Great Again« (MAGA) trug Kirk dazu bei, US-Präsident Donald Trump unter jungen Wählern populärer zu machen. Er galt als enger Vertrauter nicht nur von Vance, sondern auch von Trumps ältestem Sohn, Donald Trump Junior. Der Präsidentensohn würdigte Kirk beim Parteitag der Republikaner als Kämpfer für »Glauben, Familie, Freiheit und Patriotismus«.

Vance nutzt 11.-September-Gedenken für Angriff gegen die Demokraten

Beim Parteitag in Dallas griff Vance zudem die US-Demokraten im Kontext der Erinnerung an die Terroranschläge vom 11. September 2001 an. »Die Demokraten sind die Partei des Hasses«, sagte der US-Vizepräsident. »Sie sind die Partei, die Amerika und die Menschen, die es aufgebaut haben, verachtet. Sie sind die Partei, die Sympathie für die Terroristen aufbringen kann, die den 11. September verübt haben, aber behauptet, Menschen mit Namen wie James Vance seien nicht in der Lage, Menschen mit Namen wie Usha zu lieben – und damit könnten sie falscher nicht liegen«, sagte er mit Blick auf seine Ehefrau, die Tochter indischer Eltern ist.

Einzelne Vertreter des linken politischen Spektrums in den USA äußerten sich zum 11. September auf eine Weise, die Kritiker als verharmlosend kritisierten oder als Versuch werteten, die Anschläge mit der US-Außenpolitik zu erklären. Belege dafür, dass die Demokratische Partei als solche mit den Attentätern sympathisiert, gibt es nicht.

Anfang November finden in den USA Kongress-Zwischenwahlen – den sogenannten Midterms – statt. Laut Umfragen könnten die Republikaner die Mehrheit im Repräsentantenhaus verlieren, im Senat droht ihnen demnach ein Patt mit den Demokraten. Hintergrund sind unter anderem die schlechten Beliebtheitswerte von Präsident Trump.

Mit ihrem zweitägigen Parteitag in Dallas wollten die Republikaner Wähler mobilisieren. Neben Trump spielte dabei auch Vance eine prominente Rolle. Der 42-Jährige gilt als möglicher Kandidat für die Nachfolge von Trump im Weißen Haus.

Trump hatte am Mittwoch mit dem Versprechen für Aufsehen gesorgt, sollten die Republikaner die Kontrolle über beide Kongresskammern behalten, würde jeder erwachsene US-Bürger 5000 Dollar erhalten.

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