Jean Pütz: So denkt seine Teenie-Tochter über ihren 90-jährigen Vater
Jean Pütz und seine Tochter Julie trennen rund 75 Jahre. Wie die 15-Jährige auf ihren 90-jährigen Vater blickt, hat sie in einem Interview erklärt.
Am 21. September feierte Jean Pütz seinen 90. Geburtstag. Mit der "Hobbythek" wurde der Moderator und Wissenschaftsjournalist bekannt. An Ruhestand denkt er nicht, gerade erst hat er ein neues Buch veröffentlicht. Dass er noch immer so aktiv ist, liegt vielleicht auch an seiner Tochter.
Mit seiner dritten Ehefrau, der 57-jährigen Pina Coluccia, ist er seit 2004 verheiratet. 1999 bekam das Paar Sohn Jean Adrian, 2010 folgte die jüngste Tochter Julie. "Mit 90 ist für mich noch lange nicht Schluss", sagte der langjährige WDR-Moderator im Gespräch mit "Bild". "Das Leben macht mir auch heute noch so viel Spaß." Mit seiner 15-jährigen Tochter verbringe er viel Zeit bei ihrem Pferd Kurt und bei ihren Reitturnieren. "Papa und ich reden und lachen viel. Er hat beim Reiten Angst, dass mir etwas passiert, aber Kurt ist so lieb", erklärte Julie.
Jean Pütz möchte mit seiner Tochter auf dem Abiball tanzen
Der Altersunterschied zwischen Vater und Tochter liegt bei rund 75 Jahren. "Darüber denke ich gar nicht nach", sagte die 15-Jährige. "Er ist besonders, interessiert sich für unfassbar viele Dinge und erzählt Geschichten aus seinem Leben, die Väter meiner Freunde nicht erzählen können." Sie seien beide sehr neugierig und relativ stur. Sie wünsche sich, dass er ihr erstes S-Springen, eine Springreitprüfung mit einer Mindesthöhe der Hindernisse von 1,40 Metern, miterleben könne. Nächstes Jahr soll es so weit sein. Jean Pütz träume davon, mit seiner Tochter auf ihrem Abiball tanzen zu können.
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Pütz' Frau erklärte, dass er seit einem Sturz vor zwei Jahren eingeschränkter sei. "Vorher ist er noch 40 bis 50 Kilometer mit dem Rad durch die italienischen Felder gefahren. Er ist mutig." Das Wichtigste sei, "dass wir füreinander da sind – in guten wie in schlechten Zeiten. Das hat für mich höchste Priorität". (vit)