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Jenke von Wilmsdorff floppt brutal mit seiner TV-Rückkehr - und es könnte noch schlimmer kommen

Unterhaltung

Jenke von Wilmsdorff meldete sich mit einem neuen Experiment auf ProSieben zurück. Das interessierte allerdings so wenige Menschen wie noch nie zuvor.

Jenke von Wilmsdorff lockte einst mit seinen waghalsigen, gefährlichen und teils skurrilen Experimenten Millionen Menschen vor die Kameras. Nach rund 20 Jahren wechselte er 2020 mit seinem einstigen Erfolgsformat "Das Jenke-Experiment" von RTL zu ProSieben.

Beim Konkurrenzsender setzte er seine investigativen Arbeit fort. Die Quoten sind allerdings mit Blick auf seine neueste Folge besonders enttäuschend.

Am 8. Oktober war der Auftakt der "Jenke"-Reportage-Reihe auf ProSieben zur Primetime. Gemeinsam mit seinem Sohn Jánik widmete er sich in seinem Format "Jenke. Experiment" dem Thema "Schlaflos – Wie uns schlechter Schlaf krank macht".

Im Anschluss wurde ein "Talk danach" ausgestrahlt, in dem Schlaf-Experten live Fragen dazu beantworteten. Beide Sendungen floppten.

Jenke von Wilmsdorff: Bruchlandung mit neuem Experiment

Jenke von Wilmsdorff konnte mit seinem neuen Experiment zur besten Sendezeit sein Publikum nicht finden. Auch "Jenke. Live. Der Talk danach" erreichte ab 22.45 Uhr kaum noch Menschen.

Das Branchenmagazin "Dwdl" berichtet, dass ab 20.15 Uhr im Schnitt lediglich 620.000 Personen beim Schlaf-Experiment einschalteten. Besonders bitter: Noch nie schauten weniger Interessierte eine "Jenke."-Folge an.

Zwar gab es für das junge Publikum einen Marktanteil von 8,4 Prozent, der damit über dem Senderschnitt lag, Jenke holte allerdings sonst zweistellige Marktanteile. Den Talk ab 22.45 Uhr, der von Viviane Geppert moderiert wurde, verfolgten nur noch 300.000 Menschen. Der Marktanteile in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen sank damit auf schwache 5,2 Prozent.

Damit wurde der neue Info-Donnerstag zu einem großen Flop für den Sender. Gegen die Konkurrenz wie "Wer wird Millionär? Die 3-Millionen-Woche" (RTL) konnte sich ProSieben mit dem Jenke-Programm nicht durchsetzen.

Günther Jauchs Erfolgsshow verfolgten insgesamt 3,07 Millionen. Dies bescherte RTL einen starken Marktanteil von 18,3 Prozent. Bei der jungen Zielgruppe waren sogar 21,4 Prozent drin.

ProSieben-Format droht schon nächste Woche weiterer Flop

Derweil setzt ProSieben auch die kommenden Wochen auf neue Jenke-Ausgaben. So wird am 15. Oktober um 20.15 Uhr der "Jenke. Report. Raus aus Deutschland – Warum immer mehr Deutsche auswandern" gezeigt.

Die Woche darauf widmet er sich dem Thema "Warum werden wir nicht mehr satt? – Das Geschäft mit unseren Lebensmitteln". Ob es hier neue Allzeittiefs zu verzeichnen gibt, wird sich zeigen.

Zwar gibt es dann kein "Wer wird Millionär?" mehr zu sehen, am 15. Oktober setzt RTL beispielsweise aber ausgerechnet auf die Übertragung des Fußballspiels TSG Hoffenheim gegen Besiktas Istanbul. Hier ist ein Millionenpublikum zu erwarten.

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