Jetzt im Kino: Lars Eidinger, Martina Gedeck und eine große Geschichte
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Starbesetzung, wie man sie selten im deutschen Kino sieht: Mit „Heimsuchung – Eine Jahrhundertgeschichte“ meldet sich Regielegende Volker Schlöndorff eindrucksvoll zurück. Die Romanverfilmung erzählt fast hundert Jahre deutscher Geschichte anhand eines einzigen Hauses. Dort treffen über Generationen hinweg Liebe, Macht und Verlust aufeinander.
Alles über die Handlung, die namhafte Besetzung und den Kinostart lesen Sie hier.
Darum geht es im Kinofilm „Heimsuchung“
Wer das Haus besitzt, erbt auch seine Geheimnisse: In knapp zwei Stunden erzählt Regisseur Volker Schlöndorff ein Jahrhundert deutscher Geschichte im Kleinen. Schauplatz ist ein idyllisches Grundstück an einem märkischen See vor den Toren Berlins. Dort bauen sich ein ehrgeiziger Architekt (Lars Eidinger) und seine Frau (Susanne Wolff) ihr Traumhaus. Direkt nebenan lebt ein jüdischer Tuchfabrikant (Ulrich Matthes). Doch die Idylle trügt, denn die Weltgeschichte macht auch vor dem schönsten Fleckchen Erde nicht Halt.
Im Lauf der Jahrzehnte ziehen immer wieder neue Bewohner ein, darunter eine Schriftstellerin (Martina Gedeck). Jede Generation sucht hier ihr Glück und hinterlässt Spuren. Schlöndorff erzählt vom Kommen und Gehen, von Hoffnung und Verlust. Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Jenny Erpenbeck zeigt eindringlich, wie die große Geschichte in private Leben einbricht und Schicksale für immer miteinander verbindet.
So prominent ist die Besetzung von „Heimsuchung“
Für sein neues Werk hat der Oscar -Preisträger Volker Schlöndorff die erste Riege des deutschen Kinos versammelt. Darunter sind Lars Eidinger, Martina Gedeck und Susanne Wolff. Ein besonderes Wiedersehen gibt es mit David Bennent: Der Schauspieler wurde einst als Oskar Matzerath in Schlöndorffs oscarprämierter „Blechtrommel“ berühmt.
Das ist die Besetzung von „Heimsuchung“ 2026 (Auswahl):
Lars Eidinger als der Architekt
Martina Gedeck als die Schriftstellerin
Susanne Wolff als die Frau des Architekten
Ulrich Matthes (67) als der Tuchfabrikant
Detlev Buck (63) als der Schulze
Michael Maertens (62) als der Ehemann der Schriftstellerin
Angela Winkler (82) als die Umsiedlerin
David Bennent (60) als der ältere Soldat
Die Vorlage hat es in sich: Jenny Erpenbecks Roman „Heimsuchung“ wird als Meisterwerk gefeiert und ist international anerkannt. Die Autorin hat darin Erinnerungen an ihre Kindheit bei den Großeltern in Brandenburg verarbeitet und eng mit Schlöndorff am Drehbuch gearbeitet. Gedreht wurde dort, wo die Geschichte spielt: am Scharmützelsee, am Templiner See und im Studio Babelsberg.
Wann ist „Heimsuchung“ im Kino zu sehen?