Joelina Drews über „Immer wieder sonntags“-Aus: „Es lag Melancholie in der Luft“
Oben im Video: Tochter Joelina sorgt sich um Jürgen Drews: „Für alle nicht einfach.“
Als Sängerin tritt sie bereits seit Jahren in die Fußstapfen ihres Vaters Jürgen Drews („Ein Bett im Kornfeld“). Doch Joelina Drews (30) hat sich im harten Musik-Business auch abseits ihres berühmten Papas einen Namen gemacht.
Vor wenigen Tagen etwa wartete auf die gebürtige Münchnerin, die mit ihrem Partner Adrian Louis und seinen Eltern in einer Wohngemeinschaft lebt, ein ganz besonderer Auftritt: Joelina Drews sang bei der letzten Ausgabe von „Immer wieder sonntags“ von Stefan Mross, der schon in wenigen Tagen sein TV-Comeback feiert.
So denkt Joelina Drews über die Absetzung von „Immer wieder sonntags“
Der SWR begründete diese Entscheidung damals unter anderem mit Sparmaßnahmen und dem Wunsch, neue digitale Formate zu entwickeln sowie sich auf ein jüngeres Publikum zu konzentrieren.
Joelina Drews, die ein Gesundheitsupdate zu ihrem Vater gegeben hat, kann die Entscheidung des Senders, „Immer wieder sonntags“ abzusetzen, nicht nachvollziehen, wie sie auf Nachfrage der „Abendzeitung“ sagt. „Ich glaube, das ist ein großer Fehler“, wird die Sängerin auf der Angermaier-Trachtennacht in München deutlich. „Ich glaube, das Argument, dass sie jünger werden wollen und die jüngeren Zuschauer vor den Fernseher bekommen wollen – das wird nicht passieren.“
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Denn die jüngere Generation sei bereits voll auf Streaming fixiert: „Stattdessen hat man der älteren Generation etwas weggenommen, das essenziell war.“
Joelina Drews: „Ich habe mich sehr geehrt gefühlt“
Die Stimmung bei der letzten „Immer wieder sonntags“-Folge beschreibt die Tochter von Jürgen Drews wie folgt: „Es lag auf jeden Fall Melancholie in der Luft, aber es war auch etwas ganz Besonderes. Ich habe mich sehr geehrt gefühlt, dass ich dabei sein durfte und die Sendung mit verabschieden durfte.“ Stefan Mross hat die 30-Jährige auch privat sehr gern, wie sie der AZ weiter erzählt: „Ihm dann noch einmal so eine Ehre zu gebühren, war schön.“
Stefan Mross' emotionaler „Immer wieder sonntags“-Abschied
Gemeinsam mit ihrem Musiker- und Podcast-Kollegen Achim Petry, Sohn von Schlager-Legende Wolfgang Petry („Verlieben, verloren, vergessen, verzeih'n“) trat sie bei „Immer wieder sonntags“ auf und sang mit ihm einen Song, den die beiden eigens zum Abschied des Moderators aufgenommen hatten.
Und das Ständchen wirkt: Stefan Mross, der von seiner Partnerin Eva Luginger unterstützt wurde, zeigt sich sichtlich gerührt. Generell ist die Abschiedssendung für den 50-Jährigen ein emotionaler Ritt auf der Rasierklinge. Immer wieder verdrückt der Schlager-Sänger ein paar Tränen – hat im Anschluss an die Aufzeichnung sogar gegenüber Programm-Verantwortlichen seinem Ärger über das Ende der Sendung Luft gemacht.
Von Franziska Hofmann