Johann Lafer: Krebskranker TV
Der an Lymphdrüsenkrebs erkrankte Johann Lafer mischt wieder in der Gastro-Szene mit: Das Restaurant „Dim Sum Haus“ in St. Georg postet den augenscheinlich gut gelaunten TV-Koch, wie er mit den Betreibern des China-Restaurants posiert.
Im Mai 2026 hatte Lafer seine Krebs-Erkrankung öffentlich gemacht und sprach in späteren Interviews unter anderem darüber, seinen Geschmackssinn verloren zu haben. Er hatte Schwierigkeiten, überhaupt zu essen und nahm stark ab. Nun scheint er auf dem Weg der Besserung zu sein.
Johann Lafer über Krebserkrankung: „Es ist besser geworden“
Ende Juni teilte der 69-Jährige mit, dass sein Krebs nicht heilbar sei. Er könne allerdings eingedämmt werden. In den vergangenen Wochen habe er gemerkt, dass der Kampf, den er zuvor geführt habe, „einfach sich lohnt“. „Es ist besser geworden, es ist natürlich noch nicht zu Ende, aber ich kann sagen, ich fühle mich besser, ich bin auf dem Weg, den man sich wünscht, wenn man sowas hat“, sagte der 69-Jährige bei der NDR-Talkshow „Das! Rote Sofa“. Er müsse „aber dran bleiben auf jeden Fall“, sagte Lafer.
Dim Sum Haus: „Es macht uns und besonders Mama Kwong glücklich“
Die Betreiber des „Dim Sum Hauses“ sind begeistert von seinem Besuch: „Es macht (…) uns und besonders Mama Kwong jedes Mal aufs Neue glücklich, ihn mit unserer traditionellen Pekingente und Dim Sum’s kulinarisch verführen und begeistern zu dürfen!“, erklärt das Restaurant auf Facebook.
Ein schöner Abend voller Herzlichkeit, guter Gespräche und gemeinsamer Leidenschaft für die Kulinarik“, schreibt das „Dim Sum Haus“. „Wir freuen uns schon auf das nächste Wiedersehen!“
Johann Lafer: „Es geht ja noch“-Gefühl hat ihm geholfen
Bekannt wurde der österreichische Sternekoch mit TV-Shows wie „Himmel un Erd“, „Genießen auf gut deutsch“ oder „Lafer! Lichter! Lecker!“.
Viele hätten ihm den Vorwurf gemacht, dass er noch arbeiten würde und aus seiner Krankheit Geld machen wolle. Dazu sagte Lafer im NDR: „Wenn man in der Klinik liegt und ständig nur diese negativen Gedanken hat, dann muss man schon sehr, sehr gut psychisch beieinand' sein, um das alles zu verarbeiten.“ Ihm habe das Gefühl „Es geht ja noch“ geholfen, weiterzumachen. (mit dpa)