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Jonathan Reiner: Ex-Arzt von Dick Cheney sieht große Probleme bei Trump

Welt

Forderung nach neuem Gremium Mediziner warnt: Diese Punkte sind bei Trumps Gesundheit bedenklich Von t-online Aktualisiert am 14.08.2026 - 13:41 UhrLesedauer: 3 Min. Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00 Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! US-Präsident Trump fällt immer wieder durch gesundheitliche Probleme auf. Nun meldet sich ein Arzt eines früheren Vizepräsidenten und schlägt Alarm. Der langjährige Arzt des früheren US-Vizepräsidenten Dick Cheney hat deutliche Bedenken hinsichtlich des Gesundheitszustands von Donald Trump geäußert und das Weiße Haus aufgefordert, weitere Informationen zu veröffentlichen. So listet der Mediziner Jonathan Reiner in einem Gastbeitrag in der "New York Times" sieben Unstimmigkeiten in Bezug auf die Kommunikation zu Trumps Gesundheit auf. Reiner beklagt, dass es keine formale Verpflichtung für US-Präsidenten gebe, seine Diensttauglichkeit nachzuweisen – anders als bei Angehörigen des Militärs, Agenten des Secret Service, Piloten, Schulbusfahrern und Fluglotsen. Es gebe seit der Amtszeit von Richard Nixon lediglich die Praxis, Ergebnisse der jährlichen ärztlichen Untersuchung zu melden. Allerdings sei dies unzuverlässig. Reiner betont: "In einer repräsentativen Demokratie muss das Volk Vertrauen in die Gesundheit seines Staatsoberhaupts und in dessen Fähigkeit, die Nation zu führen, haben." Es gebe allerdings eine mögliche Lösung: Der 25. Verfassungszusatz erlaube es dem Kongress, ein Gremium einzusetzen, das den Gesundheitszustand des Präsidenten beurteilt. Dieses solle dann Daten aus routinemäßigen Gesundheitsuntersuchungen des Präsidenten sowie Gutachten bei auftretenden gesundheitlichen Bedenken auswerten. Sieben Punkte deuten auf Gesundheitsprobleme hin Als Grund macht Reiner sieben offene Fragen fest, die Hinweise auf gesundheitliche Probleme Trumps geben könnten: Laut dem jüngsten Bericht seines Arztes Sean Barbabella sei Trump zuletzt von 22 Personen untersucht worden – eine enorm hohe Zahl. Das werfe Fragen auf, warum es so viele Ärzte waren und welche Fachgebiete sie hatten. Trump fällt immer wieder durch große Blutergüsse an den Händen auf. Das Weiße Haus erklärt dies damit, dass Trump viele Hände schüttle und Aspirin einnehme. Laut Reiner sind Hämatome durch Händeschütteln nicht plausibel – auch, weil sie ebenfalls an der linken Hand zu sehen sind. Im vergangenen Sommer fiel Trump durch starke Schwellungen an den Beinen auf. Dies führte zu einer außerplanmäßigen Untersuchung, an dessen Ende eine chronische Veneninsuffizienz festgestellt wurde. Dies ist eine häufige Erkrankung bei älteren Menschen, die sich allerdings schleichend entwickelt. Bei vorigen Untersuchungen gab es aber offenbar keine Hinweise. Reiner sieht daher mögliche Hinweise auf Herz- und Nierenerkrankungen, die sich unter anderem durch akute Beinschwellungen äußern. Trumps Probleme, sich bei Terminen wach zu halten, sind ebenfalls relativ neu. Dies sei ein Anzeichen für eine Krankheit namens übermäßige Tagesschläfrigkeit, die unbehandelt zu schwerwiegenden Komplikationen führen könne. Der Präsident hatte sich im Oktober ins Walter-Reed-Militärkrankenhaus begeben, um ein Bild von seinem Herz und Bauch machen zu lassen. Laut seinem Arzt ist es darum gegangen, Probleme frühzeitig zu erkennen. Es habe aber keine Auffälligkeiten gegeben. Reiner fragt sich allerdings, ob es einen konkreten Grund für die Untersuchung gegeben hatte. Reiner verweist auf frühere Berichte, laut denen Trump das Medikament Finasterid eingenommen hat, um Haarausfall vorzubeugen. Im jüngsten Bericht fehlt das Medikament aber. Für Reiner ist unklar, ob das Weiße Haus möglicherweise weitere Medikamente verschweigt. Trump spricht immer wieder von seinen guten Ergebnissen bei kognitiven Tests und bezieht sich dabei auf das Montreal Cognitive Assessment (MoCA), bei dem sehr simple Aufgaben gestellt werden – etwa eine Uhr zeichnen oder ein Kamel identifizieren. Im Normalfall wird dies nur durchgeführt, wenn das Umfeld eines Patienten Bedenken hinsichtlich seines Zustands meldet. Das werfe die Frage auf, warum Trump diesen Test mehrfach machen musste. Für Reiner ist es dabei kein Argument, dass der Buckingham Palace kaum Informationen über die Krebserkrankung von König Charles veröffentlicht habe. Schließlich habe ein Präsident eine andere Verantwortung als ein König. Verwendete Quellen nytimes.com: "I Was Dick Cheney’s Cardiologist. Trump Has Not Looked Well, and We Should Know Why." Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... 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