Jürgen Hahn fordert Umdenken bei Verbrauch und Bewässerung
Trockenheit, Hitze, Unwetter – alles nur Folgen des Klimawandels? Nein, sagt der Wissenschaftler Hans-Jürgen Hahn. Wir sind auch selbst schuld, der Klimawandel kommt dazu. Die jüngsten Regenfälle können nicht darüber hinwegtäuschen: Dieser Sommer ist zu trocken. An dieser Bilanz ändern die Gewitter nichts. Auf ausgedörrten Böden versickert Regen kaum, das Wasser fließt oberflächlich ab. „Das Wasser wird knapp, und wir müssen lernen, damit umzugehen“, sagt Hans-Jürgen Hahn. Der promovierte Privatdozent an der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität (RPTU) Kaiserslautern-Landau ist Experte für Grundwasser. Seine Untersuchungen belegen: Ohne einen umsichtigen Umgang mit den Ressourcen dieser Erde wird