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Jürgen Klopp muss plötzlich um Paris Brunner kämpfen

Sport

Im Trikot der AS Monaco startet das ehemalige BVB-Wunderkind Paris Brunner nach einiger Anlaufzeit aktuell richtig durch. In den ersten sieben Pflichtspielen erzielte der 20-Jährige sechs Treffer und rückte damit in den Fokus des DFB.

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In das 44-Mann-Aufgebot des neuen Bundestrainers Jürgen Klopp schaffte es Brunner zwar nicht, doch er darf sich immerhin in der U21 beweisen und empfehlen. Aber nicht nur der DFB bemüht sich um den Angreifer. Wie der ‚kicker‘ berichtet, intensiviert die DR Kongo ihr Werben um Brunner, dessen Mutter aus dem zentralafrikanischen Land stammt.

Dem DFB droht daher der nächste Verlust eines Toptalents mit doppelter Staatsbürgerschaft. Zwar kann Brunner die Nominierung zur U21-Nationalmannschaft nach den schwachen Vorjahren als Teilerfolg werten – immerhin wurde er zuletzt im November in die U20 berufen – doch laut dem Fachmagazin habe ihn die Nichtberücksichtigung durch Klopp „enttäuscht“.

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Viele Nebengeräusche

Dieser äußerte sich auf der Pressekonferenz am Donnerstag klar in der Personalie Brunner: „Ich habe nicht mit ihm gesprochen, aber ich kenne Paris – und Hannes Wolf, der bei uns im Trainerteam ist, ist ein großer Befürworter.“ Auf Nachfrage fügte der Bundestrainer hinzu: „Er hat das ganz toll gemacht bis hierhin. Das Fußballerische.“

Denn Zeit seiner jungen Karriere fällt Brunner immer wieder durch Eskapaden auf und neben dem Platz auf, zuletzt durch eine Kopf-ab-Jubelgeste, die für großes Aufsehen sorgte. Daher stellt sich die Frage, ob der Rechtsfuß bereits die nötige Reife für das A-Team besitzt. Die U21 kann als Bewährungschance gesehen werden.

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Deutlich mehr Spielzeit winkt bei der Alternative: Kongo-Nationalcoach Sébastien Desabre sieht den Youngster als möglichen Nachfolger des 35-jährigen Cédric Bakambu (San Diego), der in seiner Heimat eine Legende ist und 72 Länderspiele (21 Tore) auf dem Buckel hat.

Auf einer Pressekonferenz stellte Desabre kürzlich klar: „Wir sind zu den Eltern gegangen, um zu sprechen. Aber wir werden ihn nicht unter Druck setzen. Er hängt am Kongo genauso wie an Deutschland. Er wird sich Zeit zum Nachdenken nehmen, dann werden wir im November sehen, was daraus wird.“

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Aus dem Kongo ist laut ‚kicker‘ zu hören, dass Brunner „selbst nicht abgeneigt sein soll, die Heimat seiner Mutter zu vertreten, zudem bestünden dort Chancen auf regelmäßige Einsätze.“ Mit Blick auf die Perspektive wäre Deutschland dagegen der Favorit.

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