Jürgen Klopps DFB-Team walzt Serbien nieder: Der Sport-Tag am Freitag, den 2. Oktober 2026
Der Sport-Tag
Wolfsburg-Legende kommt auf der Bank die Galle hoch
Wolfsburgs Kapitän Maximilian Arnold schiebt wegen seiner Reservistenrolle beim Erstliga-Absteiger mächtig Frust. "Ich bin mit der Situation einfach nicht zufrieden, klipp und klar: 0,0 zufrieden. Das ist nicht mein Anspruch", sagte Arnold nach dem 4:1 im Test gegen den Drittligisten TSV Havelse, bei dem er endlich mal wieder über 90 Minuten zum Einsatz kam, im Gespräch mit Wolfsburger Medien.
In der Zweiten Liga stand der Routinier in der laufenden Saison erst einmal in der Startelf, musste sich ansonsten mit Kurzeinsätzen begnügen. Eine Rolle, die dem Wolfsburger Rekordspieler nicht gefällt. "Ich habe Mehrwert für die Mannschaft", sagte der 32-Jährige. "Und ich hoffe, dass der Trainer das schnellstmöglich auch sieht."
Arnold hatte sich gegen Ende der vergangenen Saison mit langwierigen Leistenbeschwerden herumgeplagt und musste deshalb auch in der Vorbereitung noch kürzertreten. Dass er seinen Stammplatz beim VW-Club verlieren würde, hatte der Mittelfeldspieler aber nicht erwartet. "Damit habe ich nicht gerechnet", sagte Arnold, der seine Unzufriedenheit auch in einem Gespräch mit Trainer Tobias Strobl zum Ausdruck gebracht hat. Strobl setzt im defensiven Mittelfeld bislang auf Vinicius Souza.
Berater von Barca-Star enthüllt Absage an den FC Bayern
Dani Olmo thront mit dem FC Barcelona derzeit ungeschlagen an der Spitze in La Liga. Einen Stammplatz hat der Weltmeister im Team von Hansi Flick allerdings nicht, was unweigerlich Wechsel-Gerüchte hervorruft. Auch der FC Bayern soll einmal mehr seinen Hut in den Ring geworfen haben und das nicht zum ersten Mal. Olmos Berater enthüllt nun die Umstände um den bereits mehrfach geplatzten Wechsel zum deutschen Rekordmeister.
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2020 war Olmo zwar in die Bundesliga, gewechselt sein Ziel war damals aber nicht der FC Bayern, sondern RB Leipzig. Für Olmo, der seinerzeit bei Dinamo Zagreb spielte, war dies ganz offenbar der bessere Schritt in seiner jungen Karriere. "Er hat Bayern auf meine Initiative hin abgelehnt, als er noch bei Dinamo war", sagte Olmo-Berater Andy Bara im Podcast "Incubator". "Ich sagte ihm: 'Du brauchst einen weiteren Schritt nach vorn' und so kam es dann auch. Später bekam er als Leipziger Spieler erneut ein Angebot von Bayern", so Bara.
Erneut entschied sich Olmo für einen Wechsel, dieses Mal jedoch zurück nach Barcelona, wo er bis 2014 in der Jugend gespielt hatte, ehe er sein Glück in Kroatien suchte. Dort will Olmo irgendwann auch wieder seine Karriere beenden, verriet sein Berater.
Manchester City droht der nächste gewaltige Ärger
Manchester City droht nach dem Schuldspruch durch die Premier League im Finanzskandal nun offenbar auch Ärger mit dem Finanzamt. Die Erkenntnisse aus dem Verfahren gegen den Klub sollen nach Ansicht der Vorsitzenden eines parteiübergreifenden Ausschusses britischer Abgeordneter von der Steuerbehörde HM Revenue and Customs (HMRC) geprüft werden.
Laut eines Berichts der Organisation Tax Policy Associates könnte City durch Scheinverträge Einkommensteuer und Sozialversicherungsbeiträge nicht abgeführt haben. Meg Hillier, Vorsitzende des Finanzausschusses, erklärte, sie würde "eine Zusicherung der HMRC begrüßen, dass Ihnen die Bedeutung dieser Fragen und das öffentliche Interesse an diesem Fall bewusst sind".
Die Premier League hatte zuletzt nach einem jahrelangen Verfahren festgestellt, dass Manchester City über einen Zeitraum von neun Spielzeiten "schwerwiegende Verstöße gegen die Finanzregeln" der Liga begangen habe. Unter anderem sollen über Scheinverträge Kosten von rund einer Milliarde Euro verschleiert worden seien. Der Klub weist die Vorwürfe zurück.
Jürgen Klopp kann sein Glück kaum fassen
Jürgen Klopp hat nach seinem ersten Sieg als Bundestrainer ein breites Grinsen im Gesicht. Vor allem die Mentalität seiner DFB-Elf und ihr Gegenpressing begeistern ihn. Wie er das Spiel gegen Serbien bewertet.
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Klopp: "Gegen den Ball waren wir ein Monster"
Eigener Coach beschimpft Legende Rodgers: "Verdammtes Arschloch"
NFL-Altmeister Aaron Rodgers hat mit seinen Pittsburgh Steelers eine knappe Auswärtsniederlage in Cleveland kassiert - und dabei vor allem mit einem kurzen Wortgefecht für Aufsehen gesorgt. Im ersten Viertel der Partie war zu sehen, wie der Quarterback genervt in Richtung Chefcoach Mike McCarty an der Seitenlinie brüllte: "Was zur Hölle! Sag was an!" Die TV-Kameras fingen auch die Antwort des Trainers ein: "Verdammtes Arschloch." Am Ende unterlagen die Steelers um den 42 Jahre alten Rodgers mit 24:27.
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Rodgers-Interception entscheidet wildes Thursday Night Game
"Was auf dem Feld gesagt wird, bleibt auf dem Feld, so bin ich aufgewachsen. Aber ich verstehe, dass das heute nicht mehr der Fall ist", schilderte der Coach danach. "Ich wünschte, ich hätte nicht diese Worte benutzt." Rodgers hatte in dem spannenden Match drei Touchdowns geworfen, aber auch zwei Interceptions verursacht. Nachdem die Gäste aus Pittsburgh einen zwischenzeitlichen 7:21-Rückstand aufgeholt hatten, stand es in einer spannenden Schlussphase 24:24. Dann entschied ein Field Goal aus 56 Yards von Browns-Kicker Andre Szmyt zehn Sekunden vor Schluss die Partie.
Klopp rückt flapsige Aussagen zu Kimmich gerade
Jürgen Klopp hat sich vor dem Heimspiel gegen Serbien in die Diskussion um den Verzicht auf Kapitän Joshua Kimmich nach den ersten beiden Partien der Nationalmannschaft eingeschaltet.
Kimmich hatte nach dem 0:1 gegen die Griechen am vergangenen Sonntag in Augsburg gesagt, dass er bis zum Ende gehofft habe, doch beim Team bleiben zu können. "Er hat tatsächlich ein paar Mal nachgefragt", sagte Klopp im BR24-Interview und schob grinsend nach: "Aber da kann ich Jo sagen, je öfter man fragt, desto weniger wahrscheinlich bekommt man das, was man will."
Weil die Sätze danach diskutiert wurden, stellte Klopp im ZDF später klar, wie sie gemeint waren: "Es ist überhaupt nicht gegen ihn. Dass er so unbedingt dabeibleiben wollte, das zeichnet ihn aus. Ich wollte ihm gar keine Message senden."
Portugal spielt sich Ronaldo-Schock aus den Kleidern
Im ersten Spiel nach dem Knall um den bockigen Superstar Cristiano Ronaldo fährt Portugal in der Nations League einen überzeugenden Sieg gegen Dänemark ein. Die Highlights im Video.
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Portugal spielt sich Ronaldo-Schock aus den Kleidern
Klopp genervt: "Wollt ihr wieder ein Thema aufmachen, wo keins ist"
Topleistung für das DFB-Team gegen den Liverpool-Frust: Angesprochen auf den starken Spielmacher Florian Wirtz findet der Bundestrainer Jürgen Klopp deutliche Worte gegenüber den Medien.
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"Wollt ihr wieder ein Thema aufmachen, wo keins ist"
Klopp: "Gegen den Ball waren wir ein Monster"
Jürgen Klopp hat nach seinem ersten Sieg als Bundestrainer ein breites Grinsen im Gesicht. Vor allem die Mentalität seiner DFB-Elf und ihr Gegenpressing begeistern ihn.
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Klopp: "Gegen den Ball waren wir ein Monster"
Mertesacker bekommt überragendes Geschenk zum ZDF-Abschied
Bei Per Mertesackers Abschied als TV-Experte durfte auch die berühmte Eistonne nicht fehlen. In Erinnerung an den legendären Wutausbruch des früheren Profis bei der WM 2014 brachte ihm sein damaliger Interviewpartner Boris Büchler ein Kunststoff-Fass ins Münchner Stadion. "Das wird einen tollen Platz finden zu Hause. Wenn es mal wieder hitzig wird, dann kann ich auch ganz tief rein", versprach der künftige DFB-Geschäftsführer Mertesacker am Ende seines letzten Auftritts als ZDF-Fachmann beim Nations-League-Spiel zwischen Deutschland und Serbien.
Sein Eistonnen-Interview von 2014 ist längst zum Fernseh-Kult geworden. Der nach dem mühsamen 2:1-Achtelfinalsieg in der Verlängerung gegen Algerien sichtlich abgekämpfte Mertesacker geriet bei Büchlers eigentlich harmlosen Fragen schnell in Rage. "Was wollen Sie jetzt von mir?", pampte der damalige DFB-Abwehrhüne und erklärte nach einigen patzigen Antworten: "Ich lege mich jetzt drei Tage in die Eistonne, und dann werden wir das Spiel in Ruhe analysieren."