Jürgen Milski echauffiert sich über die Wiesn-Preise
Auf Mallorca unterhält er die Schlagerfans - aufs Oktoberfest aber hat Jürgen Milski derzeit keine gesteigerte Lust. Schuld sind die hohen Preise für Speisen und Getränke.
Teuer, teurer, Wiesn. Wenn am Samstag in München das Oktoberfest startet, müssen sich die Besucherinnen und Besucher auf einiges gefasst machen. Die Preise für Bier, Brez'n und Hendl sind Berichten zufolge um 2,38 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen.
Das ist ein Ärgernis für viele Wies'n-Fans - ebenso wie für Partyschlager-Sänger Jürgen Milski, der auf Instagram seiner Empörung gehörig Luft macht.
Milski hat sich in einer "großen deutschen Tageszeitung" über die Preise für Essen und Getränke beim Oktoberfest informiert, wie er in dem Clip erklärt. "Ich frage mich gerade selber: Würde ich unter diesen Umständen noch aufs Oktoberfest gehen?", spricht der "Big Brother"-Zweite von 2000 in die Kamera.
Die ihn empörenden "Umstände" zitiert der 62-Jährige immer wieder unterbrochen von ungläubigem Lachen: "In einem Zelt, und zwar in Kufflers Weinzelt, kostet ein Liter Wasser 15,33 Euro." (Korrekt ist, dass die 0,75-Liter-Flasche 11,50 Euro kostet, was dem genannten Literpreis von 15,33 Euro entspricht, d. Red.) Oder: "In sieben Zelten kostet die Maß 15,90 Euro." Und wenn man auf der Wies'n auch etwas essen wolle, so der Mallorca-Sänger weiter, dann müsse man für ein halbes Hähnchen "zwischen 17 und 29,90 Euro" bezahlen.
Auch Follower staunen über "Wahnsinnssummen"
Am Ende des Clips wendet sich Milski fragend an seine Follower: Sind die Preise gerechtfertigt? Und auch in einer Caption zum Video möchte er wissen: "Wie seht ihr das? Übertrieben oder mittlerweile normal?" Seinen eigenen Standpunkt skizziert er wie folgt: "Mir geht's nicht ums Knausern, sondern ums Prinzip. Natürlich darf eine Großveranstaltung teuer sein - aber irgendwo hört für mich die Verhältnismäßigkeit auf."
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Der Auffassung sind auch viele seiner Follower. "Die haben ja wohl nicht mehr alle Latten am Zaun", schreibt eine Nutzerin. "Im Leben würde ich das nicht bezahlen." Eine zweite Userin würde "nie und nimmer" solche "Wahnsinnssummen fürs Oktoberfest ausgeben." Und in einem dritten Kommentar heißt es: "Da würden mich keine zehn Pferde hinbekommen". © 1&1 Mail & Media/teleschau