Jutta Matreux folgt auf Peter von Zumbusch
Mitten im konzernweiten Umbau und dem laufenden Sparprogramm kommt es zum Wechsel an der Spitze des Burghauser Wacker-Werks (Landkreis Altötting): Zum 1. Oktober übernimmt Jutta Matreux (60) die Führung des weltweit größten Standorts von Peter von Zumbusch. Der 62-Jährige hatte das Werk seit 2021 geleitet und wird künftig den globalen Geschäftsbereich Polysilicon verantworten. Wie Wacker in einer Pressemitteilung erläutert, ist Matreux mit dem Standort bestens vertraut. Die promovierte Chemikerin war bereits von 2005 bis Ende 2018 in Burghausen tätig. Unter anderem trug sie damals die globale Verantwortung für chemische Funktionen und Nachhaltigkeit. Dabei beschäftigte sie sich intensiv mit der Energietransformation und dem Ziel der Klimaneutralität. Bereits seit 1995 bei Wacker Die 60-Jährige ist bereits seit 1995 bei Wacker. Vor ihrer ersten Zeit in Burghausen war sie unter anderem im Geschäftsbereich Polymers und in der Konzernentwicklung tätig. 2019 übernahm sie die Leitung des Wacker-Standorts Nünchritz in Sachsen, des zweitgrößten Produktionsstandorts des Konzerns. Lesen Sie auch: Wacker erhöht nach besserem Quartal Prognose: „Schwarze Zahlen realistisch“ „Wer mich kennt, weiß, dass ich Herausforderungen liebe“, wird Matreux in der Mitteilung zitiert. Burghausen sei ein „Herzstück des Konzerns“. Gemeinsam mit dem Team wolle sie die Erfolgsgeschichte des Standorts fortschreiben und neue Impulse setzen. Matreux, die aus Unterfranken stammt und inzwischen in Burghausen lebt, verwies zudem auf die hohe Lebensqualität und das internationale Flair der Stadt. Von Zumbusch künftig für Polysilicon-Bereich zuständig