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Kaderplaner verlässt Werder Bremen sofort!

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Paukenschlag um Pilawa: Kaderplaner bittet Werder Bremen um Vertragsauflösung

Von: Daniel Cottäus

Paukenschlag beim SV Werder Bremen: Kaderplaner Markus Pilawa verlässt den Verein mit sofortiger Wirkung. Warum - und wie es jetzt weitergeht.

Bremen – Seinen Dienst beim SV Werder Bremen hat Markus Pilawa erst Ende Mai angetreten, nach gerade einmal vier Monaten ist der Kaderplaner des Bundesligisten nun schon wieder weg. Wie Werder am Mittwochnachmittag offiziell vermeldete, hat der 49-Jährige aus persönlichen Gründen um die sofortige Auflösung seines Vertrages gebeten. Ein Wunsch, dem die Bremer Verantwortlichen um Sportchef Clemens Fritz nachgekommen sind. Intern laufen nun die Überlegungen an, wie mit dem plötzlich wieder vakanten Kaderplaner-Posten umzugehen ist. Dabei sind mehrere Szenarien denkbar.

Kaderplaner Markus Pilawa verlässt Werder Bremen schon wieder - aus privaten Gründen

„Wir bedauern es sehr, dass uns in Markus ein wichtiger Mitarbeiter verlässt. Die Zusammenarbeit war kurz, aber dennoch geprägt von großem Vertrauen und einem engen Austausch“, sagt Fritz gegenüber der DeichStube. Zur Erinnerung: Im Frühjahr war Markus Pilawa zentraler (und einziger personeller) Baustein der Neuausrichtung der sportlichen Führung. Der ehemalige Chefscout von Bayern München und Borussia Dortmund übernahm bei Werder Bremen die Nachfolge des freigestellten Johannes Jahns – und sollte Werders Transferpolitik auf eine neue Stufe heben. Wie zu erfahren ist, hatte er während des Sommers tatsächlich großen Einfluss auf die Zusammensetzung des aktuellen Aufgebots, inklusive der Rückholaktion von Niclas Füllkrug.

Für Werder Bremen ist der Abgang Markus Pilawas also ein empfindlicher Einschnitt. Die Entscheidung des Kaderplaners, dessen Familie in Dortmund lebt, soll dabei ausschließlich private Gründe gehabt haben. Das Verhältnis zwischen beiden Seiten gilt nach wie vor als sehr gut. Pilawa selbst wird in der Vereinsmitteilung wie folgt zitiert: „Es waren sehr intensive Monate in einem tollen Verein. Ich bedanke mich bei der Geschäftsführung für das in mich gesetzte Vertrauen und das Verständnis für meine Entscheidung, die mir nicht leichtgefallen ist.“

Nach Abgang von Kaderplaner Markus Pilawa plant Werder Bremen „in alle Richtungen“

Angesprochen auf die Nachfolgeregelung für den Kaderplaner-Posten sagt Sportchef Fritz: „Darüber werden wir uns in Ruhe Gedanken machen. Es wird definitiv keinen Schnellschuss geben.“ Aktuell denke Werder Bremen „noch in alle Richtungen“. Bedeutet: Dass ein neuer Kaderplaner am Osterdeich aufschlägt, muss nicht zwingend sein. „Dass wir die Stelle neu besetzen, ist genauso möglich wie eine Lösung mit Bordmitteln. Da stehen wir noch am Anfang der Überlegungen“, sagt Clemens Fritz. (dco)

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