Kahlschlag bei Sony: Disc-Aus für PS5 und Store-Schließungen für PS3 & Vita besiegelt
Sony beendet ab Januar 2028 die Produktion physischer Spiel‑Discs. Außerdem schließt der PlayStation Store für PS3 und PS Vita gestaffelt im Jahr 2027. Sony hat angekündigt, die Produktion physischer Discs für alle neuen PlayStation‑Spiele ab Januar 2028 einzustellen, weil sich der Markt zunehmend digital orientiere. Damit werden Titel, die nach diesem Stichtag erscheinen, ausschließlich über den PlayStation Store oder als digitaler Handelspartner‑Download vertrieben. Dies betrifft auch Spiele, die nicht von PlayStation Studios stammen. Möglich ist zudem, dass physische Retail-Boxen im Handel bestehen bleiben, nur eben mit Download-Code statt mit Disc – so ist es auch für GTA 6 geplant. Spiele, die vor Januar 2028 als Disc erscheinen, bleiben von der Umstellung unberührt; bereits erschienene Discs werden also natürlich weiter funktionieren. Dies ist ein natürlicher Schritt für Sony Interactive Entertainment, um sich den aktuellen Trends anzupassen, da digitale Medien physischen Discs mittlerweile signifikant vorgezogen werden. Diese Umstellung wird es uns ermöglichen, das Angebot noch besser auf die Art und Weise zuzuschneiden, wie der Großteil unserer Community heute am liebsten auf Spiele zugreift und sie spielt. PlayStation Blog PS Store für PS3 & PS Vita wird eingestellt Parallel dazu fährt Sony die Unterstützung für ältere Plattformen zurück: Der PlayStation Store für PS3 und PS Vita wird territorial gestaffelt geschlossen, mit globalem Abschluss der Abschaltungen im Juli 2027, nachdem in einigen Märkten bereits 2026 erste Schließungen starten. Nach dem Ende der Stores sind digitale Neukäufe auf diesen Systemen nicht mehr möglich, zuvor erworbene Inhalte sollen jedoch weiterhin herunterladbar bleiben, zumindest „für absehbare Zeit“. Die Entwicklung passt in einen breiteren Branchentrend, hat bei PlayStation aber besonders großes Gewicht, weil Sony den physischen Vertrieb über Jahrzehnte mitgeprägt hat. Der Schritt dürfte Sammler, den Second‑hand‑Markt und Gebrauchtspiele‑Händler stark treffen. Für Konsumenten heißt das mehr Abhängigkeit von digitalen Shops, Accounts und Online‑Diensten. Zugleich wächst das Risiko, dass Titel langfristig schwerer archivierbar sind, wenn Stores später ganz verschwinden. Zudem dürfte es zu Preisverschiebungen kommen, weil Händler‑Rabatte und Gebrauchtverkäufe wegfallen. Mit * oder markierte Links sind „Affiliate-Links“. Mit dem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Verkaufsprovision, ohne dass du mehr bezahlst. Quellen: