Kaley Cuoco in Nick Carters Missbrauchsprozess erwähnt
Ein prominenter Name taucht in einem brisanten Rechtsstreit auf: Kaley Cuoco (40). Die Schauspielerin ist weder angeklagt noch selbst Verfahrensbeteiligte. Ihre Erwähnung steht im Protokoll einer Befragung von Melissa Schuman (42) aus dem April, das TMZ vorliegt. Melissa, früher Sängerin der Gruppe Dream, wirft Nick Carter (46) einen mutmaßlichen sexuellen Übergriff vor. Dieser soll sich 2003 in einer Wohnung in Santa Monica ereignet haben. Sie war damals 18 Jahre alt, er Anfang 20. Zu jener Zeit standen alle drei gemeinsam für den Film "The Hollow" vor der Kamera, der 2004 erschien. Als Melissa in der Befragung konkret gefragt wurde, wem sie von dem Vorfall erzählt habe, nannte sie Kaley. Das Gespräch fand demnach am letzten Drehtag im April 2003 statt, nur wenige Tage nach der mutmaßlichen Tat.
Nach ihrer Rückkehr ans Set habe Melissa zuerst eine Nachricht von Nick erhalten, später habe er angerufen und sie eine "manipulative Schlampe" genannt, berichtet TMZ. Zwei Frauen, Melissa und Shannon Ruth, haben den Backstreet Boys-Sänger wegen getrennter mutmaßlicher Übergriffe verklagt. Schon 2017 erstattete Melissa Anzeige; eine strafrechtliche Anklage blieb aus. Nick bestreitet alles und klagt seinerseits: Die Frauen hätten sich verschworen, um ihn zu erpressen, und Melissas Vorwürfe hätten ihn Millionen an Geschäfts- und Werbedeals gekostet. In der Klageschrift schildert er den Abend als einvernehmlich: "Nachdem sie einvernehmlichen Sex gehabt hatten, schliefen [Melissa] und [Nick] ein. [Melissa] schlief die ganze Nacht neben [Nick]." Weiter heißt es: "Zu keinem Zeitpunkt hat [Nick] [Melissa] oder irgendeine andere Person sexuell angegriffen." Beide Verfahren sind noch nicht abgeschlossen.