Kalifornien: Forscherin findet 10.000 Jahre alten Mastodon
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Entfernter Verwandter der Mammuts Forscherin findet 10.000 Jahre alten Mastodon-Zahn in »makellosem Zustand«
In einem kalifornischen Naturschutzgebiet ist der Backenzahn eines Pazifischen Mastodons aufgetaucht. Ein Forscher berichtet von einem Gänsehautmoment.
15.09.2026, 10.14 Uhr
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Im US-Bundesstaat Kalifornien hat eine Wissenschaftlerin einen 10.000 Jahre alten versteinerten Mastodon-Zahn gefunden. Die Geomorphologin Brigid Lynch war laut Pressemitteilung des Midpeninsula Regional Open Space District (Midpen) in einem Naturschutzgebiet im San Mateo County unterwegs, als sie auf das Objekt stieß.
Paläontologen bestätigten demnach, dass es sich bei dem Fund um den Backenzahn eines erwachsenen Pazifischen Mastodons handelt. »Der Zahn selbst ist in makellosem Zustand. Es ist der vollständigste Mastodon-Backenzahn aus unserer Region und der spektakulärste, den ich je gesehen habe. Ich hatte Gänsehaut«, sagte der Paläontologe Wayne Thompson. Und weiter: »Es ist ein weiteres Puzzleteil in der Geschichte der Eiszeit, das wir nun an seinen Platz setzen können.«
Das Pazifische Mastodon ist ein ausgestorbenes Rüsseltier und die jüngste bekannte Mastodonart. Unter anderem die schmaleren Zähne und die dickeren Beinknochen unterscheiden die Art vom Amerikanischen Mastodon. Forscher gehen davon aus, dass das Pazifische Mastodon in Gebieten im heutigen Kalifornien und Oregon sowie den nördlichen Rocky Mountains und in Teilen des heutigen Staates Mexiko zu Hause war.
Zu Forschungszwecken wurde der fossile Zahn laut der Mitteilung an die Stanford University gespendet. Christine Garcia, Kuratorin und Leiterin der geowissenschaftlichen Sammlung an der Universität, sagte, Fossilien seien die einzige Möglichkeit, einen Eindruck von der einstigen Artenvielfalt zu bekommen. »Wir können Fossilien untersuchen, um die Vergangenheit der Erde, die einstige Tierwelt und damalige Ökosysteme besser zu verstehen und um bessere Vorhersagen und Entscheidungen zu treffen, wie wir unsere Ökosysteme und die Artenvielfalt erhalten können«, sagte Garcia.
akb