DAX +0,68 % 25.633,42 Pkt 15:13:53 MDAX -0,38 % 32.119,93 Pkt 15:13:59 Euro Stoxx 50 +0,41 % 6.370,59 Pkt 15:14:00 Dow Jones -1,02 % 52.208,06 Pkt 22:56:30 S&P 500 +0,12 % 7.437,63 Pkt 22:44:35 Nasdaq +0,99 % 25.122,18 Pkt 23:15:59 Nikkei +4,03 % 64.362,02 Pkt 08:45:03 Gold -0,17 % 4.093,20 USD 15:18:56 Silber -2,07 % 57,60 USD 15:18:26 Brent +1,48 % 90,35 USD 15:08:23 WTI +2,49 % 85,67 USD 15:18:59 Bitcoin -1,54 % 63.730,73 USD 15:28:56 EUR/USD +0,34 % 1,15060 USD 15:28:22 EUR/GBP -0,16 % 0,85640 GBP 15:28:59 EUR/CHF -0,19 % 0,93090 CHF 15:28:59 EUR/JPY -1,97 % 183,570 JPY 15:28:59

Kameras und Blasmusik sollen Wiesn sicherer machen

Technologie

Nach massiven Problemen mit Überfüllung sollen dieses Jahr KI-gestützte Kameras für mehr Sicherheit beim Oktoberfest sorgen. Geplant sei, dass sie große Ansammlungen eigenständig erkennen könnten und schnell Alarm schlügen. »Man sieht ganz frühzeitig: Wo braut sich was zusammen«, sagte Wiesn-Chef Christian Scharpf (SPD), »damit es nicht mehr zu so punktuellen Überfüllungssituationen kommen kann wie im letzten Jahr.« Das Thema Sicherheit sei für das Oktoberfest das Wichtigste. Darum werden »Crowdmanagement und Besucherlenkung« verbessert, wie Scharpf ankündigte. Dafür gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal eine Koordinierungsstelle, die insbesondere die Kommunikation und den Informationsfluss zwischen Sicherheitsbehörden und Stadt verbessern soll. Dafür macht das Wiesn-Fundbüro Platz und zieht in das Verkehrszentrum des Deutschen Museums. Auch bayerische Folklore soll Sicherheit erhöhen Wie die Stadt bereits mitgeteilt hat, soll bei dem Ziel, die Wiesn sicherer zu machen, auch die Blasmusik eine Rolle spielen. Um den Besuch der Wiesn auch unter der Woche für internationale Gäste attraktiver zu machen, soll die Musik in den Zelten eine Stunde früher beginnen dürfen. Ziel ist »die Verlagerung der Besuchszeiten der internationalen Gäste auf die Wochentage«, wie es in einer Änderung der Betriebsvorschriften für die Wiesn 2026 heißt. Damit soll verhindert werden, dass es hauptsächlich an Wochenenden wieder zu Überfüllungen kommt. Es soll allerdings »keine aufheizende Musik« geben, wie Scharpf betonte. Die gibt es dann erst abends. Chaos im Vorjahr Im vergangenen Jahr war das Fest womöglich knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt. Am zweiten Wiesn-Samstag, dem sogenannten Italiener-Samstag mit vielen Gästen aus dem Ausland, wurde es vor den Festzelten so voll, dass es für Tausende Besucher weder vor- noch zurückging. Durchsagen, das Festgelände werde aus Sicherheitsgründen geschlossen, nannten zunächst keinen Grund – was zusätzlich Angst unter den Festgästen schürte.

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