DAX +1,15 % 25.704,02 Pkt 18:00:00 MDAX +0,45 % 30.425,40 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,05 % 6.167,81 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,22 % 52.475,10 Pkt 21:13:36 S&P 500 +0,88 % 7.743,98 Pkt 21:13:34 Nasdaq +1,45 % 26.549,85 Pkt 21:13:34 Nikkei +1,08 % 63.954,19 Pkt 07:45:03 Gold +0,32 % 4.087,50 USD 21:03:37 Silber +0,33 % 54,47 USD 21:03:32 Brent -3,42 % 109,98 USD 21:03:32 WTI +1,38 % 101,28 USD 21:03:34 Bitcoin +0,58 % 81.270,38 USD 21:13:34 EUR/USD -0,11 % 1,11620 USD 21:13:28 EUR/GBP -0,04 % 0,83700 GBP 21:13:37 EUR/CHF -0,10 % 0,92390 CHF 21:13:37 EUR/JPY +0,06 % 176,116 JPY 21:13:37

Kameras und KI überwachen Oktoberfest: Security-Rekord! So wird die Wiesn zur Festung

Technologie

TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen

München – Am Samstag heißt es wieder „O’zapft is!“. Rund sechs Millionen Besucher werden in den kommenden 16 Tagen auf der Theresienwiese erwartet. Aber so massiv geschützt wie 2026 war das größte Volksfest der Welt wohl noch nie.

Rund 600 Polizisten und mehr als 2000 Sicherheitskräfte sollen laut der Stadt München auf der Wiesn für Sicherheit und Ordnung sorgen. Darunter Einlasskontrolleure, Streifen- und Ordnerdienste – aber auch Sicherheitsdienste der Festzelte und der Schaustellerbereiche. Dazu kommen Kameras, Poller, Metalldetektoren, Zugangskontrollen und ein neues System zur Steuerung der Besuchermassen.

Allein der private Anbieter Securitas, der im Auftrag der Stadt die zentrale Sicherung auf dem Oktoberfest übernimmt, stellt nach eigenen Angaben rund 1400 Mitarbeiter. In Spitzenzeiten sind bei diesem Dienstleister bis zu 730 Sicherheitskräfte gleichzeitig im Einsatz. Die Security kontrolliert an allen 16 Zugängen Taschen und Besucher. Auch Festzeltpersonal und Schausteller werden überprüft.

Kameras überwachen Theresienwiese

Das Festgelände bleibt komplett umzäunt. Mit mehr als 50 Kameras wird die gesamte Theresienwiese überwacht. Zusätzlich gilt über dem Oktoberfest eine Flugverbotszone mit einem Radius von 5,5 Kilometern.

Neu ist ein ausgebautes System zur Beobachtung der Besucherströme. KI-gestützte Kameras sollen überfüllte Bereiche frühzeitig erkennen und Alarm schlagen. Hinter einer rund 22 Quadratmeter großen Monitorwand verfolgen bis zu 35 Sicherheitsexperten das Geschehen auf dem Gelände. In der Sicherheitszentrale arbeiten Polizei , Feuerwehr, Rettungsdienst, Sicherheitsunternehmen, Festleitung und Veranstaltungsbüro zusammen.

Hightech gegen Menschenmassen

Auslöser für die zusätzlichen Maßnahmen war ein Wiesn-Samstag im vergangenen Jahr. Damals musste das Festgelände zeitweise wegen Überfüllung geschlossen werden. Die Stadt setzt deshalb stärker auf sogenanntes Crowdmanagement – damit sollen Besucherströme besser gelenkt und gefährliche Engpässe schneller erkannt werden. Die Kombination aus Videoüberwachung, Zugangskontrollen und versperrbaren Zufahrten soll Risiken frühzeitig sichtbar machen.

Weiterhin schützt eine Vielzahl an Pollern und Zufahrtssperren das Volksfest vor möglichen Autoattacken. Und wer auf die Wiesn will, muss sich zudem an strenge Gepäckregeln halten. Taschen dürfen maximal drei Liter Volumen haben. Größeres Gepäck muss an Aufbewahrungsstationen abgegeben werden. Messer, Glasflaschen und andere gefährliche Gegenstände sind auf dem Gelände verboten.

Für Notfälle stehen auf der Wiesn rund 430 Einsatzkräfte der Aicher-Ambulanz bereit, darunter 36 Ärzte. Neu sind unter anderem zusätzliche Analysegeräte für Blutuntersuchungen und weitere Kräfte für die Koordination größerer Notfälle.

Im vergangenen Jahr behandelte der Sanitätsdienst nach eigenen Angaben 7158 Patienten. Rund 39 Prozent der Einsätze standen im Zusammenhang mit Alkohol. Die Botschaft der Verantwortlichen lautet: Feiern ja, aber nur unter Hochsicherheitsbedingungen.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren