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Kamillus Klinik in Asbach erweitert ihr medizinisches Angebot

Wissenschaft

Die Kamillus Klinik in Asbach hat durch eine Entscheidung des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit vom 1. September 2026 neue Planungssicherheit gewonnen. Neben der Bestätigung bestehender Leistungsgruppen wird das medizinische Angebot um eine zusätzliche Einheit erweitert.

Asbach. Am 1. September 2026 gab das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit bekannt, welche Krankenhäuser künftig bestimmte medizinische Leistungen erbringen dürfen. Die Kamillus Klinik in Asbach profitiert von dieser Entscheidung: Sie erhält nicht nur die Bestätigung, ihre bisherigen Angebote in den Bereichen Innere Medizin, Neurologie (inklusive Schlaflabor), Intensivmedizin, Geriatrie und Stroke Unit unverändert fortzuführen, sondern auch eine Erweiterung ihres Leistungsspektrums.

Neu hinzu kommt die Leistungsgruppe für die neurologisch-neurochirurgische Frührehabilitation Phase B. Diese neue Einheit wird sich auf die Behandlung von Patienten konzentrieren, die nach einem Schlaganfall intensive medizinische und therapeutische Betreuung benötigen. Der interdisziplinäre Ansatz steht im Mittelpunkt, um Patienten zu stabilisieren und ihnen mehr Selbstständigkeit im Alltag zu ermöglichen.

"Wir werden diese Leistungsgruppe schrittweise aufbauen. Damit können wir zugleich den Mindereinnahmen entgegenwirken, die infolge der Maßnahmen des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes auf die Krankenhäuser zukommen", erklärt Nicki Billig, kaufmännischer Direktor der Kamillus Klinik.

Dr. Andreas Jerschensky, kaufmännischer Geschäftsführer der Klinik, sieht in der Entscheidung des Landes eine Bestätigung der Strategie, auch unter schwierigen Bedingungen eine qualitativ hochwertige Versorgung zu bieten. Dr. Dieter Pöhlau, ärztlicher Geschäftsführer und Direktor, betont die Bedeutung der neuen Möglichkeiten für interdisziplinäre Behandlungen.

Mit der neuen Leistungsgruppe erweitert die Kamillus Klinik ihr neurologisches Behandlungsspektrum und schafft zusätzliche Kapazitäten für Patienten mit hohem stationären Behandlungsbedarf. Red

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