DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,59 % 68.713,80 Pkt 08:45:03 Gold +1,69 % 4.437,30 USD 23:00:00 Silber +0,36 % 65,11 USD 22:59:58 Brent +1,67 % 88,52 USD 22:59:58 WTI +1,42 % 82,40 USD 22:59:59 Bitcoin +0,15 % 63.070,06 USD 07:21:47 EUR/USD +0,37 % 1,15730 USD 23:29:21 EUR/GBP +0,11 % 0,85480 GBP 00:09:22 EUR/CHF +0,34 % 0,94060 CHF 23:29:21 EUR/JPY +0,38 % 184,365 JPY 23:29:21

Kampfflugzeuge schießen Drohne ab

Technologie

Startseite Politik Ukraine-Krieg aktuell: NATO-Kampfflugzeuge schießen Drohne ab – Russland stoppt Ölexporte Von: Teresa Toth, Franziska Schwarz, Jens Kiffmeier, Simon Schröder, Felix Busjaeger, Christian Stör Uns auf Google folgen Aktuelle News-Lage im Ukraine-Krieg im Ticker: Eine Drohne dringt in den lettischen Luftraum ein. Russland droht nach Schattenflotten-Festsetzung. Update, 22:25 Uhr: Russland hat eingeräumt, dass die Treibstoffversorgung in einigen Regionen aufgrund zunehmender Angriffe der Ukraine auf russische Raffinerien schwierig ist. Hinsichtlich der Versorgung der Tankstellen bleibe „die Lage in mehreren Regionen angespannt“, erklärte die russische Regierung am Freitag in Onlinediensten und fügte hinzu, dass zu dem Thema eine Sitzung geplant sei. Die Ölkonzerne „ergreifen die notwendigen Maßnahmen, um die Lieferungen in die am stärksten betroffenen Regionen zu erhöhen“, hieß es weiter. Der für Energie zuständige Vize-Regierungschef Alexander Nowak habe Anweisungen erteilt, die Kraftstoffpreise zu überwachen, erklärte die Regierung. Autofahrer und Unternehmen in Russland hatten in den vergangenen Monaten mit Versorgungsengpässen zu kämpfen. Transparenzhinweis Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Update, 21:43 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat mit seinem ägyptischen Amtskollegen Abdel Fattah al-Sisi über die Bedrohung der Lebensmittelversorgung durch russische Angriffe auf Frachtschiffe im Schwarzen Meer gesprochen. Die Ukraine gehöre zu den wichtigsten Nahrungsmittellieferanten Ägyptens sowie zahlreicher Länder in Afrika und im Nahen Osten, schrieb Selenskyj auf X. Wegen des Ukraine-Kriegs seien diese Lieferungen nun ernsthaft gefährdet – es gebe bereits einen deutlichen Rückgang, der zu steigenden Preisen und Engpässen führen könne. Russische Attacken auf Schiffe und Hafeninfrastruktur blockierten de facto die wichtigste Exportroute für ukrainisches Getreide. Beide Staatschefs hätten vereinbart, gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Update, 20:30 Uhr: Infolge erneuter ukrainischer Angriffe auf russische Ölraffinerien kämpfen mehrere russische Regionen wieder mit Treibstoffmangel. Das berichtet Bloomberg. Die Städte Kaluga, Astrachan und Orenburg haben bereits Rationierungssysteme eingeführt, die Kraftstoffkäufe nach Kfz-Kennzeichen oder Mengenlimits pro Fahrzeug beschränken. Der Gouverneur des Gebiets Woronesch, Alexander Gussew, warnte: „Es gibt keine Anzeichen dafür, dass sich die Lage in nächster Zeit verbessern wird.“ Der Energiekonzern Rosneft drosselte zudem nach dem Angriff auf die Raffinerie in Jaroslawl die Benzinlieferungen in das Gebiet Kostroma. Hunderte Ukrainer demonstrieren in Kiew für die Wiedereinsetzung des ehemaligen Verteidigungsministers Update, 19:16 Uhr: Erneut haben in Kiew Hunderte Menschen für die Wiedereinsetzung von Ex-Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow demonstriert – die Teilnehmerzahl liegt jedoch deutlich unter den Werten der ersten Proteste Mitte Juli. Das berichtet der Kyiv Independent. Kriegsveteran und Mitorganisator Dmytro Koziatynskyi kritisierte Präsident Wolodymyr Selenskyj scharf: „Der Präsident hat mich mit seinem Schweigen maximal enttäuscht, zumal die fehlende Kommunikation faktisch zum Auslöser dieser Proteste geworden ist“, schrieb er in sozialen Netzwerken. Update, 18:37 Uhr: Die russische Staatsanwaltschaft hat gegen den prominenten russischen Kriegsgegner und Oppositionellen Lew Schlosberg in einem umstrittenen Verfahren zwölf Jahre und einen Monat Straflager beantragt. Staatsanwältin Anna Gorjatschewa forderte im Stadtgericht von Pskow die Verurteilung wegen Verunglimpfung der russischen Streitkräfte, wie Schlosbergs liberale Partei Jabloko mitteilte. Das Urteil gegen den Vizechef der Partei soll am Montag in Pskow um 10.30 Uhr Ortszeit (9.30 Uhr MESZ) verkündet werden. Russlands Oberstes Gericht hatte die Anti-Kriegspartei am vergangenen Montag von der Parlamentswahl im September ausgeschlossen. Jabloko legte heute Einspruch gegen das Urteil ein, das Gericht verhandelt dazu in Moskau ebenfalls am Montag (9.00 Uhr MESZ). Russland muss Ölexport an Schwarzmeer-Hafen stoppen Update, 17:41 Uhr: Russlands wichtigster Schwarzmeer-Ölhafen hat nach einem Drohnenangriff im Ukraine-Krieg die Exporte gestoppt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Die Verladungen in Noworossijsk seien ausgesetzt worden, da die Lagertanks voll seien, berichtet Reuters unter Berufung auf drei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Das Terminal verfügt über eine Kapazität von rund 700.000 Barrel pro Tag und ist damit Russlands bedeutendste Ölexportanlage am Schwarzen Meer. Die Stadtverwaltung rief zudem erneut Drohnenalarm für die Bevölkerung aus. Update, 17:08 Uhr: Moskau lehnt den türkischen Vorschlag eines Stopps ukrainischer und russischer Angriffe auf Schiffe im Schwarzen Meer ab. Russland sehe sich immer wieder mit „zügellosen Terrorakten“ der Ukraine konfrontiert, die zivile Schiffe der Anrainerstaaten mit Drohnen angreife, sagte Außenministeriumssprecherin Maria Sacharowa in Moskau. Eine „halbherzige Maßnahme“ wie eine begrenzte Waffenruhe verschaffe der Ukraine nur eine Atempause zur Nachrüstung, sagte sie nach Ministeriumsangaben. NATO-Jets schießen Drohne im Luftraum Lettlands vom Himmel Update, 16:21 Uhr: Kampfflugzeuge der NATO haben im Luftraum von Lettland eine Drohne abgeschossen. Die Drohne sei „wegen der elektromagnetischen Kriegsführung Russlands“ in den lettischen Luftraum eingedrungen, teilte das Verteidigungsministerium in Riga am Freitag im Onlinedienst X mit. Mit dem Abschuss war die Bedrohung nach Angaben der lettischen Armee beendet. Nach Angaben eines NATO-Sprechers waren zwei italienische Eurofighter-Jets und zwei türkische Kampfflugzeuge vom Typ F-16 aufgestiegen. Eines der italienischen Flugzeuge habe die Drohne dann abgeschossen. Alle Kampfflugzeuge sind im Rahmen einer NATO-Mission in Lettland stationiert. Update, 15:29 Uhr: Die deutsche Botschaft in Kiew hat die Reisewarnung für Deutsche in der Ukraine verschärft. Im Zusammenhang mit dem Unabhängigkeitstag am 24. August seien verstärkte Angriffe auf die Energieinfrastruktur und Verkehrsknotenpunkte nicht ausgeschlossen, schrieb die Botschaft in einer Mail, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Gewarnt wurde vor allem vor einer Nutzung der Eisenbahn. „Die ukrainische Bahninfrastruktur sowie die Bahnbetriebe selbst sind nach wie vor Ziel russischer Luftangriffe“, hieß es. Russland will „Methoden“ im Ukraine-Krieg verschärfen – „um alles zu zerstören“ Update, 14:13 Uhr: In der Nacht vom 13. auf den 14. August haben die ukrainischen Verteidigungskräfte den Novatek-Ust-Luga-Komplex im Ort Slobodka in der russischen Oblast Leningrad angegriffen. Das teilte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte mit. Demnach brach auf dem Gelände der Anlage ein Brand aus; ersten Berichten zufolge wurden zwei Verarbeitungseinheiten getroffen. Das Ausmaß der Schäden sowie die genauen Ergebnisse des Angriffs würden derzeit noch überprüft. Novatek-Ust-Luga ist ein Produktions- und Umschlagkomplex zur Fraktionierung und Verarbeitung von stabilem Gaskondensat mit einer Kapazität von knapp acht Millionen Tonnen Rohstoff pro Jahr. Update, 13:06 Uhr: Das russische Regime hat nach eigenen Angaben nicht vor, die Kampfhandlungen in der Ukraine entlang der aktuellen Kontaktlinie einzustellen, und kündigt stattdessen an, seine „Methoden zu verschärfen“. Das sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow in einem Interview mit dem Propagandasender WGTRK, das auf der Website des russischen Außenministeriums veröffentlicht wurde. Lawrow erklärte: „Wir werden uns nicht auf ihr Niveau herablassen, aber wir werden unsere eigenen Methoden erheblich verschärfen, um alles zu zerstören, was Kiews Kriegsmaschinerie aus dem Westen speist. Und das tun wir bereits. Sie fangen an zu stöhnen. Es ist kein Zufall, dass in unserem gemeinsamen öffentlichen Diskurs immer mehr Stimmen einen sofortigen Stopp fordern. Das wird nicht funktionieren. Wir können nur dann aufhören, wenn es eine langfristige, verlässliche und tragfähige Lösung gibt. Würden wir jetzt plötzlich an der Kontaktlinie stoppen, würden wir damit im Grunde zulassen, dass die Heldentat unserer Groß- und Urgroßväter, die den Nationalsozialismus besiegten, entwertet wird. Das ist schlicht unmöglich.“ Ukraine-Krieg aktuell: Russland droht mit Angriffen im kommenden Winter Update, 12:21 Uhr: Das russische Verteidigungsministerium hat auf seinem Telegram-Kanal ein Foto von Angriffsdrohnen im Flug veröffentlicht und dazu gedroht, die Ukraine in diesem Winter „einfrieren“ zu lassen. Zu dem Bild schrieb das Ministerium: „Wie Schnee auf den Kopf.“ Begleitet wurde der Beitrag von der Formulierung: „Im Winter bekommt ihr eine ‚Frostwelle‘.“ Update, 11:14 Uhr: Der frühere polnische Verteidigungsminister Mariusz Błaszczak hat die Pläne der Regierung, der Ukraine Flugkörper für Patriot-Luftabwehrsysteme zu liefern, als inakzeptabel bezeichnet. Wie European Pravda berichtet, äußerte sich Błaszczak auf X (Twitter) und reagierte damit auf Aussagen der stellvertretenden Verteidigungsministerin Magdalena Sobkowiak-Czarnecka, wonach eine Entscheidung über die Lieferung von Patriot-Flugkörpern an die Ukraine bereits in den kommenden Tagen fallen könnte. Błaszczak schrieb: „Das ist absolut inakzeptabel. Diese Flugkörper wurden angeschafft, um den polnischen Luftraum, polnische Städte und polnische Familien zu verteidigen. Nicht damit die Regierung von Donald Tusk sie verschenkt und dabei unsere Sicherheit aufs Spiel setzt.“ Der PiS-Politiker Błaszczak hatte bereits einige hohe Ämter inne, zuletzt war er 2022 für rund ein Jahr stellvertretender Ministerpräsident von Polen. Im August letzten Jahres erhob die Staatsanwaltschaft gegen ihn Anklage wegen mutmaßlichen Amtsmissbrauchs. Blaszczak wies die Anschuldigungen zurück. Update, 10:21 Uhr: Durch russische Drohnenangriffe sind in der ukrainischen Grenzregion Sumy zwei Menschen getötet worden. Ein Privathaus sei von zwei Drohnen in Brand gesetzt und zerstört worden, schrieb der Chef der Militärverwaltung von Sumy, Oleh Hryhorow, auf der Nachrichtenplattform Telegram. Eine 29-jährige Frau und ihr neun Jahre alter Sohn seien dabei ums Leben gekommen. Vier weitere Menschen wurden demnach verletzt. Darunter seien der Vater und die Großmutter des Jungen, die mit schweren Verbrennungen ins Krankenhaus gebracht worden seien. In der Stadt Smila in der Zentralukraine wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft der Region Tscherkassy fünf Menschen bei einem russischen Drohnenangriff verletzt. Die Behörde sprach von einer massiven Attacke auf zivile Infrastruktur. Russlands Verluste steigen weiter Update, 9:05 Uhr: Kiew hat am Morgen neue Zahlen zu Russlands Verlusten im Ukraine-Krieg veröffentlicht. Nach Angaben des Generalstabs haben die russischen Streitkräfte binnen 24 Stunden etwa 1470 Soldaten verloren. Insgesamt sind demnach bereits mehr als 1,46 Millionen russische Soldaten im Kampf getötet oder schwer verwundet worden. Zudem gibt die Ukraine an, in den vergangenen 24 Stunden 60 Artilleriesysteme und 1676 Drohnen zerstört zu haben. Nachfolgend ein Überblick der von Kiew genannten Zahlen zu den russischen Gesamtverlusten im Ukraine-Krieg. Soldaten: 1.464.440 (+1470 zum Vortag) Panzer: 12.264 (+2) Artilleriesysteme: 47.870 (+46) Mehrfach-Raketenwerfer: 2024 (+1) Luftabwehrsysteme: 1565 (+3) Drohnen: 459.649 (+1676) Marschflugkörper: 5007 (=) Die Daten lassen sich unabhängig nicht überprüfen und basieren auf Schätzungen des ukrainischen Generalstabs. Ukraine-Krieg aktuell: Eurofighter schießen Drohne über Lettland ab Update, 8:20 Uhr: Neue Details zum Drohnenalarm in Lettland: Nach Militärangaben haben italienische Eurofighter das Flugobjekt vom Himmel geholt. Zuvor war nur von alliierten Kampffjets die Rede gewesen. Es könnte sich um eine abgewehrte ukrainische Drohne gehandelt haben. Nach Angaben des lettischen Rundfunks hatte die Ukraine in der Nacht Ziele im Nordwesten Russlands angegriffen. Bereits Anfang Juni hatten NATO-Kampfjets über Lettland eine fehlgeleitete Drohne abgeschossen. Ukraine-Krieg aktuell: Drohnen beschädigen Gebiet um Ostseehafen Ust-Luga Update, 7:05 Uhr: Nach offiziellen Angaben Russlands ist das Gebiet um den russischen Ostseehafen ​Ust-Luga nach Drohnenangriffen ⁠beschädigt worden. Das teilte der regionale Gouverneur Alexander Drosdenko auf Telegram mit. Ust-Luga ⁠ist ein wichtiger Knotenpunkt für den Ölexport. Luftalarm in Lettland Update, 14. August, 5:30 Uhr: Am Morgen haben Kampfjets im Rahmen eines NATO-Luftverteidigungseinsatzes im lettischen ‌Luftraum eine Drohne abgeschossen. Dies teilten die Streitkräfte ‌des baltischen Landes auf der Plattform X mit. Details ⁠zur Herkunft der Drohne wurden zunächst nicht genannt. Nach dem Vorfall hob Lettland einen zuvor ausgerufenen Luftalarm für die an Russland grenzenden Gebiete wieder auf. Gleichzeitig richtete Finnland im östlichen Golf von ​Finnland als Vorsichtsmaßnahme vor ⁠möglichen Drohnen eine vorübergehende Sperrzone für den Luft- und Schiffsverkehr ein. Ukraine-Krieg aktuell: Ölraffinerie in der russischen Stadt Orsk außer Betrieb

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