Kanaren teurer: Hohe Preise schrecken Urlauber ab

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TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Steigende Preise, weniger Touristen. Die sonst von Urlaubern verwöhnten Kanaren kämpfen mit sinkenden Übernachtungszahlen. Das kanarische Statistikamt ISTAC zählte laut „Teneriffa News“ im Juni knapp 7,43 Millionen Übernachtungen. Das waren 1,8 Prozent weniger als im selben Monat des Vorjahres. Gleichzeitig stiegen die Preise weiter an: Ein Hotelzimmer kostete durchschnittlich 112,37 Euro pro Nacht, ein Plus von 5,2 Prozent. Für die Hoteliers ist die Entwicklung dennoch nicht zwingend ein Problem. Denn die Erlöse pro Zimmer stiegen weiter. Das Muster aus sinkenden Übernachtungszahlen und steigenden Einnahmen prägt die kanarische Hotellerie bereits seit Monaten. Einzig auf La Palma legte die Zahl der Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahr um 40,7 Prozent zu. Damit schwimmt die Insel gegen den Trend auf den Kanaren. Urlauber verkürzen den Aufenthalt Auf den anderen Inseln sank nicht nur die Zahl der Übernachtungen. Auch die Aufenthaltsdauer ging zurück. Im Juni blieben Urlauber durchschnittlich 6,5 Nächte vor Ort. Das war erneut etwas weniger als im Vorjahresmonat. Kürzere Aufenthalte drücken die Gesamtzahl der Übernachtungen, auch wenn die Zahl der ankommenden Gäste stabil bleibt. Neu ist die Entwicklung nicht. Schon im Mai registrierten die Hotels zwar mehr Buchungen, die Urlauber reisten jedoch früher wieder ab. Reiseveranstalter reagieren auf die steigenden Preise unter anderem mit kürzeren Pauschalangeboten. So sollen Reisen trotz höherer Kosten attraktiv bleiben. Hinter den steigenden Reisekosten stecken nicht nur höhere Flugpreise. Schon zu Jahresbeginn stiegen die Hotelpreise auf den Inseln schneller als die allgemeine Teuerung.

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