DAX -1,18 % 26.128,36 Pkt 18:00:00 MDAX -1,92 % 31.839,83 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,95 % 6.468,17 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,72 % 53.343,40 Pkt 22:40:06 S&P 500 -1,21 % 7.691,76 Pkt 22:38:24 Nasdaq -1,64 % 26.289,71 Pkt 23:15:59 Nikkei -3,16 % 65.326,42 Pkt 08:30:01 Gold +0,69 % 4.396,30 USD 08:48:07 Silber -1,39 % 63,06 USD 08:48:12 Brent +0,59 % 91,56 USD 08:48:00 WTI -0,36 % 84,63 USD 08:48:00 Bitcoin -0,63 % 64.274,53 USD 08:58:16 EUR/USD +0,13 % 1,15980 USD 08:57:57 EUR/GBP +0,09 % 0,85560 GBP 08:58:17 EUR/CHF +0,11 % 0,93990 CHF 08:58:16 EUR/JPY +0,05 % 184,631 JPY 08:58:17

Kanzlerin Merkel: „Sie sagte: Wir brauchen Euch eigentlich nicht“

Wirtschaft

Schwere Kritik an der Haltung der früheren Bundeskanzlerin Angela Merkel: Nach Aussagen von Armin Papperger, CEO des Rüstungskonzerns Rheinmetall, habe die langjährige deutsche Regierungschefin das Land bewusst in Abhängigkeit von den USA gelassen. „Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte uns: Wir brauchen Euch eigentlich nicht – wenn es ein Problem gibt, rufen wir die Amerikaner an“, sagte Papperger auf dem Sicherheitsgipfel der „Welt“ am 2. Juli. Laut dem Rheinmetall-CEO wurde auch die Rüstungsindustrie von der früheren Bundesregierung unter Kanzlerin Merkel nicht unterstützt. Vor Beginn des Ukrainekrieges im Jahr 2022 habe es keinen „großen Bedarf an Waffensystemen in Deutschland selbst“ gegeben. Man habe Rheinmetall und andere deutsche Rüstungsunternehmen in „die Schmuddelecke gestellt“, weil „wir als Industrie exportiert haben“. „Man wollte uns hier in Deutschland eigentlich gar nicht haben“, kritisiert Papperger in der „Welt“. Papperger nimmt Bundesregierung in die Pflicht Papperger fordert mehr Tempo in der Rüstungsindustrie. „Geschwindigkeit ist der entscheidende Punkt“, sagt er. Die Ukraine sei schnell und benutze „alle möglichen Effektoren“. Deutschland aber brauche „zu lange von der Entwicklung bis zur Gefechtsreife“. Der Rheinmetall-CEO bittet laut „Welt“ darum, „dass wir schneller werden. Wir wollen alle schnell sein, wir investieren sehr viel Geld, aber ich glaube, es ist immer noch so, dass 50 Prozent in der ganzen Organisation immer noch nicht verstanden haben, wie schnell wir sein müssen.“ Da helfe nur „Führen von oben“. Papperger kritisierte laut der Zeitung zudem die fehlende Planungssicherheit: „Viele Verträge sind Rahmenverträge, keine festen Zusagen. Das muss sich ändern.“ Der Rheinmetall-CEO sieht bereits Verbesserungen: „Wir haben die Amerikaner bei der konventionellen Munition überholt und sind inzwischen besser aufgestellt als sie.“ Die Kapazitäten seien von „jährlich 70.000 auf eine Million Schuss Artilleriemunition erhöht“ worden. „Wir sind besser, als die Pessimisten in Deutschland denken“, sagte Papperger.

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