Kapitalanlage: Buffetts Nachfolger geht mit neuen Investments in die Offensive
Frankfurt. Berkshire-Hathaway-Chef Greg Abel kauft im großen Stil eigene Aktien zurück. Der Nachfolger von Star-Investor Warren Buffett steigerte die Rückkäufe im abgelaufenen Quartal auf 4,5 Milliarden Dollar. Das teilte das Konglomerat aus Omaha, Nebraska am Samstag mit. Zudem kaufte er Aktien in Milliardenhöhe für das viel beachtete Portfolio hinzu. Abel übernahm den CEO-Posten im Januar von Buffett. Der 95-Jährige stand 60 Jahre lang an der Spitze von Berkshire und ist nun weiterhin Chef des Verwaltungsrats. Nach seinen ersten zwei Quartalen als Vorstandschef zeigt Abel nun, dass er dem Konzern seinen Stempel aufdrückt. Die Aktienrückkäufe waren die größten seit 2021 wie aus Daten der Nachrichtenagentur Bloomberg hervor geht. Bei Investoren kommt das gut an. Viele drängen schon seit Jahren darauf, dass der Konzern einen Teil der ungewöhnlich hohen Barmittel investiert. Buffett hatte in den vergangenen Jahren indes große Teile des viel beachteten Aktienportfolios abgebaut und Gewinne realisiert. Schon lange suchte der Star-Investor nach Gelegenheiten, um die Gelder entweder durch Übernahmen oder durch Aktien-Investments anzulegen, doch ihm waren die Preise oft zu hoch, wie er selbst erklärte.