DAX +0,66 % 25.629,24 Pkt 18:00:00 MDAX -0,82 % 31.980,52 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,21 % 6.358,01 Pkt 18:00:00 Dow Jones +1,73 % 52.485,03 Pkt 23:22:18 S&P 500 +2,37 % 7.489,72 Pkt 23:22:12 Nasdaq +3,81 % 25.373,85 Pkt 23:15:59 Nikkei +4,03 % 64.362,02 Pkt 08:45:03 Gold +0,17 % 4.107,00 USD 22:59:54 Silber -1,75 % 57,79 USD 22:59:48 Brent +1,22 % 90,12 USD 20:28:19 WTI +1,29 % 84,67 USD 22:59:59 Bitcoin +0,37 % 63.048,33 USD 11:20:27 EUR/USD +0,52 % 1,15270 USD 23:29:22 EUR/GBP -0,31 % 0,85510 GBP 23:29:22 EUR/CHF -0,23 % 0,93060 CHF 23:29:22 EUR/JPY -3,08 % 181,491 JPY 23:29:22

Kapituliert Tesla in China? Musk dementiert vehement: „Fake News“

Wirtschaft

Startseite Wirtschaft SpaceX-Fusion als Ziel: Warum Teslas China-Geschäft zum größten Hindernis für Musk werden könnte Von: Bleranda Shabani Uns auf Google folgen Trennt Tesla sein China-Geschäft vom Rest des Konzerns? Ein Medienbericht entfacht Spekulationen über eine mögliche SpaceX-Fusion. Elon Musk weist die Vorwürfe entschieden zurück. Frankfurt – Ein Bericht über eine mögliche Abspaltung von Teslas China-Geschäft hat neue Spekulationen ausgelöst. Konkret geht es um eine Meldung des Wall Street Journal, wonach das Unternehmen Pläne haben soll, um den Weg für einen möglichen Zusammenschluss mit Musks Raumfahrtfirma SpaceX vorzubereiten. Tesla-Chef Elon Musk weist die Darstellung jedoch zurück. Auf seiner Online-Plattform X bezeichnete der Unternehmer den Bericht als „Fake News“. Abspaltung von China: Vorbereitung schon im Gange? Nach Informationen des Berichts sollen Tesla-Manager intern den Auftrag erhalten haben, verschiedene Optionen für das China-Geschäft zu prüfen. Unter anderem wurde wohl eine Abspaltung, ein Verkauf oder sogar eine Schließung einzelner Unternehmensteile diskutiert. Die Spekulationen kommen nicht überraschend. Schon seit Jahren wird darüber diskutiert, ob Musk seine wichtigsten Unternehmen enger zusammenführen könnte. Bei der jüngsten Vorlage der Tesla-Quartalszahlen schloss er eine Fusion mit SpaceX jedenfalls nicht ausdrücklich aus. Stattdessen verwies er auf die zahlreichen Überschneidungen zwischen den Unternehmen und erklärte, über einen solchen Schritt könne nicht im Rahmen einer Analystenkonferenz gesprochen werden. China ist für Tesla unverzichtbar Eine Trennung vom China-Geschäft hätte für Tesla weitreichende Folgen. Das Werk in Shanghai ist der mit Abstand wichtigste Produktionsstandort des Konzerns. Nach Unternehmensangaben stammt inzwischen mehr als die Hälfte aller weltweit produzierten Tesla-Fahrzeuge aus der chinesischen Fabrik. Außerhalb der USA betreibt Tesla nur noch das Werk in Grünheide bei Berlin. Wettbewerb in China verschärft sich Die Bedeutung Chinas geht jedoch weit über die Produktion hinaus. Das Land zählt auch zu den größten Absatzmärkten für Elektroautos weltweit. Gleichzeitig wächst dort der Wettbewerb mit heimischen Herstellern wie BYD, Nio oder Xiaomi, die den Preisdruck auf internationale Anbieter in den vergangenen Jahren deutlich erhöht haben. Tesla reagiert darauf unter anderem mit einer Ausweitung seiner Produktionskapazitäten und neuen Technologien rund um autonomes Fahren und Robotik. Dennoch gilt der chinesische Markt für den Konzern als entscheidend, weshalb eine tatsächliche Trennung vom dortigen Geschäft derzeit als weitreichender Schritt mit erheblichen Folgen für Produktion und Absatz gelten würde. Gerade das umfangreiche China-Geschäft gilt als eines der größten Hindernisse für eine mögliche Fusion von Tesla und SpaceX. Die Raumfahrtfirma übernimmt zahlreiche Aufträge der US-Regierung, darunter Raketenstarts für das Militär und Missionen für das amerikanische Raumfahrtprogramm. Ein Unternehmen mit umfangreichen Geschäftsaktivitäten in China könnte deshalb aus sicherheitspolitischer Sicht problematisch sein. Tesla-Werk in Grünheide wird weiter ausgebaut Während über die Zukunft des China-Geschäfts spekuliert wird, treibt Tesla den Ausbau seines Werks in Grünheide voran. Nach Angaben des Unternehmens wurden bereits die ersten 1000 zusätzlichen Mitarbeiter eingestellt. Ab Oktober soll die Produktion schrittweise auf bis zu 7.500 Fahrzeuge pro Woche steigen. Ursprünglich hatte Tesla für Grünheide eine Jahresproduktion von bis zu einer Million Fahrzeugen in Aussicht gestellt. Dieses Ziel wurde zwar vorerst zurückgestellt, mit der geplanten Kapazität von 7.500 Autos pro Woche könnte das Werk künftig dennoch rund 375.000 Fahrzeuge jährlich produzieren. China wird für westliche Konzerne zum Risiko Die Debatte um Teslas China-Geschäft fällt in eine Zeit zunehmender Spannungen zwischen den USA und China. Immer mehr Unternehmen stehen vor der Herausforderung, wirtschaftliche Interessen mit geopolitischen Risiken abzuwägen. Vor allem Firmen aus strategisch wichtigen Branchen geraten dabei stärker in den Fokus der Politik. Für Tesla ist China zugleich einer der wichtigsten Produktionsstandorte und Absatzmärkte. Sollte der Konflikt zwischen Washington und Peking weiter eskalieren, könnten neue Handelsbeschränkungen oder Sicherheitsauflagen den Konzern vor schwierige Entscheidungen stellen. (Verwendete Quellen: dpa, Wall Street Journal, Reuters)

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