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Karls-Boss spricht Tacheles zur Kritik

Nation

Über den Karls-Boss Robert Dahl lässt sich sicher viel sagen. Nur eins nicht: Dass er wenig Ambitionen hat. In Deutschland jagt gefühlt ein „Erlebnis-Dorf“ das nächste, immer wieder überrascht er seine Fangemeinde mit irrwitzigen Ideen für Attraktionen – und sogar in den USA will Dahl jetzt mit seinen Erdbeer-Parks angreifen.

Der ganze Erfolg – auch in Oberhausen – richtete riesige Scheinwerfer auf die „Karls Erlebnis-Dörfer“. Und klar: Auch Kritik bleibt da nicht aus. Ein immer wiederkehrendes Contra will Dahl aber nicht auf sich sitzen lassen. In der aktuellen Folge der YouTube-Serie „Echt, Robert?“ spricht der Karls-Boss Klartext.

📌 Der Karls-Boss Robert Dahl

Robert Dahl ist ein deutscher Unternehmer, gelernter Obstbauer und der Gründer sowie Geschäftsführer der Karls Tourismus GmbH.

Er hat das familiäre Erdbeergeschäft zu einem der erfolgreichsten Freizeit- und Erlebnispark-Unternehmen Deutschlands ausgebaut.

Das Unternehmen erwirtschaftet mittlerweile rund 250 Millionen Euro Jahresumsatz.

Die Erlebnis-Dörfer verzeichnen jährlich rund 9,5 Millionen Gäste.

Karls wächst nach Oberhausen immer weiter

Das Karls-Imperium wächst und wächst und wächst… und wächst. Nach der Eröffnung in Oberhausen gibt es schon acht „Karls Erlebnis-Dörfer“ in Deutschland. Hinzu kommen weitere dazugehörige Einrichtungen wie das Pier 7 in Warnemünde sowie das Rittergut in Loburg. Und ja: Weitere Standorte sind schon in Planung – was aber nicht heißt, dass die bestehenden Dörfer keine Aufmerksamkeit mehr bekommen.

Erst kürzlich eröffnete in Oberhausen beispielsweise die neue „Angsthasenscheune“. Im Frühjahr ist daneben eine komplett neue Achterbahn geplant. Klar, dass sich da der eine oder andere fragt, woher dieser Dahl denn eigentlich die Energie für die ganzen Vorhaben hernimmt.

„Der kann den Hals nicht vollkriegen“

„Woher kommt das, dieses Weiterwollen?“, fragt sich der Karls-Chef im YouTube-Video selbst. „Also, ich lese das ja manchmal, wenn dann so ein Artikel darüber erscheint, dass wir noch einen Standort in Bayern in Oberfranken aufmachen. Dann kommentieren manchmal da Leute drunter: „Der kann den Hals nicht vollkriegen und so.“

Aber kann der Boss diese Kritik nachvollziehen? Knappe Antwort: Nein. „Da kann ich wirklich nur herzlich drüber lachen und würde am liebsten mit den Leuten sprechen und sagen: Leute, also das ist wirklich das Letzte, was mich antreibt.“

„Wachsen, ohne die Seele zu verlieren“

Aus seiner Sicht sei das Karls-Imperium viel mehr „ein Spiel, eigentlich“. „Das ist so ein Spiel, so etwas hinzubekommen.“

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Der Ehrgeiz kommt bei ihm also weniger aus dem unternehmerischen Ehrgeiz heraus – sondern viel mehr aus der Herausforderung, die „Karls Erlebnis-Dörfer“ möglich zu machen. Sein Motto: „Wachsen, ohne die Seele zu verlieren. Wir sind ja ein Familienunternehmen.“

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