DAX +0,45 % 26.418,27 Pkt 14:24:20 MDAX +0,50 % 32.427,68 Pkt 14:24:20 Euro Stoxx 50 +0,10 % 6.546,35 Pkt 14:24:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,74 % 69.220,25 Pkt 08:45:03 Gold +0,14 % 4.443,50 USD 14:29:15 Silber +0,86 % 65,67 USD 14:29:13 Brent +0,69 % 89,13 USD 14:29:18 WTI +0,49 % 82,80 USD 14:29:18 Bitcoin +1,07 % 63.490,81 USD 14:39:17 EUR/USD +0,51 % 1,15940 USD 14:38:57 EUR/GBP +0,02 % 0,85510 GBP 14:39:18 EUR/CHF +0,01 % 0,93910 CHF 14:39:20 EUR/JPY +0,39 % 184,611 JPY 14:39:15

Kärnten: Unfall auf Karawanken-Autobahn

Welt

rosenheim24-de Welt Welt-News Familie nach Unfall in Feuerauto gefangen: Keiner hilft – Gaffer machen lieber Fotos Von: Martin Weidner Uns auf Google folgen Auf der Karawanken-Autobahn in Kärnten (Österreich) hatte sich am Freitag (14. August) ein schwerer Unfall ereignet. Dabei ging ein Familienauto in Flammen auf. Dann passierte das eigentlich Schlimme – fast niemand half: Villach – Der Unfall hatte sich in den frühen Morgenstunden gegen 6.25 Uhr auf der A11 bei Villach ereignet. Der Wagen einer Serbin (39) fing nach der Kollision mit einem Anpralldämpfer Feuer. Mehrere Familienmitglieder, darunter drei Kinder, waren im Fahrzeug eingeklemmt. Während ein zufällig anwesender Feuerwehrmann und ein weiterer Ersthelfer die Familie retteten, sah der Rest der Autofahrer im aufkommenden Stau offenbar tatenlos zu – oder hatte sogar „Besseres“ zu tun. Dramatische und zugleich beschämende Szenen Der Wagen war durch den Unfall in der Nähe der Raststation Rosegg stark beschädigt worden und auf der Überholspur stehen geblieben. Neben der Lenkerin befanden sich ein Beifahrer sowie drei Kinder im Auto, wie die Landespolizeidirektion Kärnten im Nachgang in einer Pressemitteilung bestätigte. Alle fünf Insassen wurden verletzt. Mindestens ein Kind erlitt schwere Verletzungen und musste mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Zuvor hatten sich dramatische und zugleich auch beschämende Szenen abgespielt. Manuel Brunner, Feuerwehrmann bei der Betriebsfeuerwehr Infineon, befand sich zufällig auf dem Weg zur Arbeit im entstehenden Stau, als er Rauch aufsteigen sah. „Vor mir sind um die 20 Fahrzeuge gestanden – die Fahrer vor mir bildeten allerdings leider keine Rettungsgasse. Plötzlich habe ich gesehen, wie es anfing zu rauchen – mit der Zeit wurde es immer stärker. Ich habe mich dann vorgekämpft“, sagte der Feuerwehrmann der Kronen-Zeitung. Mit Feuerlöscher und Erste-Hilfe-Koffer ausgestattet, erreichte er schließlich das brennende Fahrzeug. Feuerwehrmann: „Kein anderer Passant hat geholfen“ Dort war bereits ein weiterer Zeuge eingetroffen, der ebenfalls einen Feuerlöscher dabeihatte. Gemeinsam gelang es den beiden Männern, die Flammen zu löschen, bevor sie mit der Erstversorgung der Verletzten begannen. Die Mutter hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits selbst befreien und ihren jüngsten Sohn retten können, während der Beifahrer und zwei weitere Kinder noch im Fahrzeug eingeklemmt waren.

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