Käse-Rückruf wegen Listerien drastisch ausgeweitet
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Geifertshofen – Ein bundesweiter Käse-Rückruf nimmt immer größere Ausmaße an. Nachdem bereits sechs Käsesorten aus dem Verkehr gezogen wurden, weil sie mit Listerien belastet sein könnten, warnt der Hersteller jetzt auch vor neun weiteren Sorten!
Hintergrund: In einer Charge des Weinbauernkäses der Dorfkäserei Geifertshofen wurde das gefährliche Bakterium Listeria monocytogenes nachgewiesen . Weil möglicherweise weitere Produkte aus demselben Reifekeller betroffen sind, weitet das Unternehmen den Rückruf nun drastisch aus.
Diese Käsesorten werden zurückgerufen
Vor einer Woche wurden bereits diese Käsesorten zurückgerufen:
Weinbauernkäse (Bioland)
Weinbauernkäse, mittelalt (Bioland)
Wengert (Demeter)
Alter Wengert (Demeter)
Geifertshofener Classico (Bioland)
Schwäbischer Trollingerkäse (Bioland)
Neu hinzugekommen sind diese Produkte:
• Bühlertaler Dorfkäse (Bioland)
• St. Barbara mittelalt (Bioland)
• St. Barbara (Bioland)
• Schwäbischer Rahmkäse (Bioland)
• Geifertshofener Pfefferkäse (Bioland)
• Geifertshofener Schabzigerkleekäse (Bioland)
• Geifertshofener Blütenfee (Bioland)
• Geifertshofener Classico gerieben (Bioland)
• Bio-Reibekäsemischung (Bioland)
Betroffen sind sowohl verpackte Selbstbedienungsstücke als auch lose Ware aus den Käsetheken. Die Lebensmittel tragen das Identitätskennzeichen DE BW 445 EG. Bei den ursprünglich zurückgerufenen Sorten betrifft der Rückruf alle Mindesthaltbarkeitsdaten bis einschließlich 30. Oktober 2026. Für die neu hinzugekommenen Produkte gilt der Rückruf für alle Mindesthaltbarkeitsdaten bis einschließlich 12. November 2026.
Wo die Produkte verkauft wurden
Die betroffenen Käsesorten wurden bundesweit über Supermärkte , Naturkost- und Feinkostläden, Metzgereien, Hofläden, die Gastronomie, die eigene Verkaufsstelle der Käserei sowie online vertrieben.
Warum vor dem Verzehr gewarnt wird
Listerien sind Bakterien , die Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und grippeähnliche Symptome auslösen können. Besonders gefährlich ist eine Infektion für Schwangere, ältere Menschen, kleine Kinder und Personen mit geschwächtem Immunsystem. In schweren Fällen drohen sogar Blutvergiftungen oder Hirnhautentzündungen. Besonders tückisch: Erste Symptome können auch erst Wochen nach dem Verzehr auftreten.
Das sollten Sie jetzt wissen