DAX -1,18 % 26.128,36 Pkt 18:00:00 MDAX -1,92 % 31.839,83 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,95 % 6.468,17 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,60 % 53.407,54 Pkt 18:26:45 S&P 500 -1,02 % 7.706,00 Pkt 18:26:45 Nasdaq -1,39 % 26.357,10 Pkt 18:26:44 Nikkei -2,54 % 67.460,73 Pkt 08:45:03 Gold +0,10 % 4.422,00 USD 18:16:44 Silber -3,09 % 64,08 USD 18:16:44 Brent +0,72 % 91,52 USD 18:16:37 WTI -0,04 % 84,47 USD 18:16:39 Bitcoin +0,27 % 64.683,39 USD 18:26:37 EUR/USD +0,11 % 1,15870 USD 18:25:55 EUR/GBP +0,08 % 0,85510 GBP 18:26:44 EUR/CHF -0,06 % 0,93990 CHF 18:26:42 EUR/JPY +0,30 % 184,834 JPY 18:26:44

Katastrophenschutz zu Hause: Diese Kosten unterschätzen viele

Wirtschaft

Aktuelle Berechnung Notfallvorsorge fürs Eigenheim: Diese Posten gehen ins Geld Von t-online, jb 18.08.2026 - 09:59 UhrLesedauer: 3 Min. Ein Notvorrat für zehn Tage klingt vernünftig – doch der Preis überrascht. Eine Analyse zeigt, welche Kategorie am meisten kostet. Sturmfluten, Chemieunfälle, Krieg: Bei unvorhergesehenen Ereignissen können Haushalte mehrere Tage auf sich alleine gestellt sein. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) rät daher, stets einen Notvorrat für mindestens drei Tagen idealerweise zehn Tage parat zu haben. Wie teuer dieser ist und welche Produkte am meisten kosten, zeigt eine Analyse der Deutschen Kreditbank (DKB). Das Überraschende: Die Lebensmittel machen nicht den größten Kostenfaktor aus. Für die Berechnung ist die Bank von der BBK-Empfehlung von einem Zehn-Tages-Vorrat für eine Person ausgegangen. Dabei wurden nicht nur die klassischen Vorräte wie Wasser, Nudeln und Konserven, sondern auch weitere Produkte erfasst, die laut offizieller Checkliste zur privaten Vorsorge gehören, wie Toilettenpapier, Feuerlöscher und Gaskocher. Müsste eine Person diesen Notvorrat von Grund auf neu anlegen, würden hierfür Kosten von 903,18 Euro fällig werden. Im Verhältnis zu den Geldreserven vieler Haushalte ist das ein hoher Betrag. Er entspricht knapp zwei Dritteln der durchschnittlichen zusätzlichen Bargeldreserve (1.417 Euro) und rund 30 Prozent des mittleren Girokontoguthabens privater Haushalte (3.000 Euro). Info Bei den angegebenen Preisen handelt es sich um Mittelwerte. Das heißt, dass die Produktpreise von mindestens drei verschiedenen Anbietern erfasst und aus ihnen der Mittelwert ermittelt wurde. Die Kosten im Einzelnen 431,68 Euro entfallen laut DKB auf die Wärme- und Sanitärversorgung. Das sind fast die Hälfte der Gesamtausgaben. Dazu zählen in dieser Berechnung unter anderem: ein Gasheizer (143,48 Euro), eine Campingtoilette (121,68 Euro) ein Batterie-, Kurbel- oder Solarradio (41,44 Euro), ein Kohlenmonoxidmelder (35,55 Euro), eine 11-kg-Gasflasche (32,83 Euro) Batterien, Kerzen oder Taschenlampen ein Schlafsack Der zweitgrößte Kostenfaktor ist die Hausapotheke. Im Schnitt werden hier 170,95 Euro fällig. Am teuersten sind das Schmerzgel (19,49 Euro), die Erkältungsmittel (19,29 Euro) und die Elektrolyte (15,63 Euro). Bei den Hygieneartikeln fallen vor allem Waschmittel (6,48 Euro), Tampons (5,95 Euro) und Sonnencreme (4,60 Euro) ins Gewicht. Deutschlands Wasserversorgung in Gefahr: Was passiert im Notfall? Auf Platz drei der teuersten Gruppen sind die ergänzenden Vorsorgeartikel (98,26 Euro). Dazu zählen beispielsweise: ein Campingkocher (35,63 Euro) plus Brennstoff (32,82 Euro) ein 20-Liter-Wasserbehälter (19,66 Euro) ein Schutzhelm Für die Anschaffung von Lebensmitteln und Getränken müssen den Berechnungen zufolge 86,46 Euro eingeplant werden. Für Brandschutz – beispielsweise einen Feuerlöscher (29,28 Euro) – sind in diesem Beispiel 77,84 Euro veranschlagt. Die Berechnung zeigt, dass eine Notfallversorgung nicht als einmalige Investition zu verstehen ist. Viele Haushalte könnten sich das auch gar nicht leisten. Vielmehr sollte ein Haushalt sie schrittweise aufbauen. So kann die finanzielle Belastung über einen längeren Zeitraum verteilt werden. Hinzu kommt, dass vieles – wie der Schlafsack und die Taschenlampe – auch außerhalb der Notfallversorgung genutzt werden kann. Wichtig ist nur, dass diese Dinge instand gehalten und gepflegt werden, damit sie im Notfall wirklich noch intakt sind. Das sind die Top-Fragen des Tages: Zur Methodik Für die Analyse hat die DKB die offizielle BBK-Checkliste zur Notfallvorsorge für eine Person über zehn Tage ausgewertet. Erfasst wurden alle in der Checkliste genannten Produktgruppen und empfohlenen Mengen. Die Preise wurden im April 2026 erhoben. Je nach Kategorie wurden unterschiedliche Anbieter herangezogen: Für Lebensmittel und Getränke waren das Rewe, Amazon Fresh, Flink und Kaufland. Für die Hausapotheke wurden Preise von Shop Apotheke, DocMorris und mycare berücksichtigt, für Hygieneprodukte von dm, Rossmann und Müller. Im Bereich Energie und Campingtoilette flossen Preise von Bauhaus, Obi, Hornbach, Decathlon, Globetrotter und Amazon ein. Für Brandschutz und ergänzende Vorsorgeartikel wurden Bauhaus, Obi und Hornbach herangezogen. Bei Lebensmitteln und Getränken wurden die Durchschnittspreise mit den vom BBK empfohlenen Mengen verrechnet. Für alle übrigen Kategorien wurde jeweils der Durchschnittspreis eines Standardprodukts angesetzt. Kalkuliert wurde eine vollständige Neuanschaffung aller berücksichtigten Produkte. Verwendete Quellen DKB AG "Kosten für Notfallvorsorge in Deutschland", PM liegt der Redaktion vor Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... ShoppingAnzeigen Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading...

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