DAX +0,79 % 25.793,74 Pkt 09:22:07 MDAX -0,07 % 30.473,16 Pkt 09:22:07 Euro Stoxx 50 -0,06 % 6.163,82 Pkt 09:22:00 Dow Jones +0,22 % 52.475,10 Pkt 22:18:52 S&P 500 +0,88 % 7.743,98 Pkt 22:18:42 Nasdaq +1,45 % 26.549,85 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,10 % 64.659,47 Pkt 07:45:03 Gold -0,20 % 4.043,30 USD 09:27:05 Silber -0,91 % 52,97 USD 09:26:20 Brent -4,26 % 110,41 USD 09:27:05 WTI -1,38 % 101,36 USD 09:27:05 Bitcoin -1,59 % 79.978,66 USD 09:37:04 EUR/USD +0,09 % 1,11400 USD 09:36:44 EUR/GBP +0,06 % 0,83660 GBP 09:37:07 EUR/CHF 0,00 % 0,92230 CHF 09:37:07 EUR/JPY +0,03 % 175,838 JPY 09:37:07

Kaufpreise für E-Autos nähern sich Verbrennern an

Wirtschaft

Die Preislücke zwischen E-Autos und Verbrennern schrumpft. Beim Vergleich der beliebtesten Modelle waren reine Stromer im September im Durchschnitt 2.124 Euro teurer als Verbrenner. Damit lag der Preisabstand 125 Euro niedriger als noch im August, wie Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer berechnet hat.

Verglichen wurden jeweils die 25 meistverkauften Verbrenner- und E-Modelle in Deutschland. Im Dezember 2025 lag der Aufpreis bei noch 1.328 Euro, stieg bis Juli aber auf einen Wert von 2.363 Euro, wie aus der regelmäßigen Marktstudie des privaten Center Automotive Research (CAR) hervorgeht.

Preisunterschiede in der Vergangenheit noch größer

Der Aufpreis für E-Autos lag damit im September zwar trotz der Annäherung 800 Euro über dem Wert von Dezember, aber dennoch weit unter dem langjährigen Trend. Im Oktober 2024 lag der Preisabstand bei mehr als 6.500 Euro, in den Anfängen der Elektromobilität waren es teils 15.000 Euro.

Dudenhöffer erklärte den Anstieg der Preise für E-Autos in der ersten Jahreshälfte mit einem günstigen Marktumfeld für E-Autos. Sie seien wegen der hohen Spritpreise und der staatlichen Prämie attraktiv. Eine zusätzliche Verkaufsförderung erscheine aus Sicht der Hersteller nicht notwendig, teilte er damals mit.

Markt reagiert auf neue Modelle

Zuletzt sind die Rabatte bei den 25 meistverkauften E-Auto-Modellen allerdings wieder gestiegen. Im September lag der durchschnittliche Preisnachlass bei 17,9 Prozent - nach 17,4 Prozent im Vormonat.

Das Institut führt die höheren Rabatte auch auf neue und günstigere E-Modelle auf dem Markt zurück. Der ID.Polo und weitere neue E-Autos aus dem VW-Konzern erhöhen Dudenhöffer zufolge den Preisdruck auf ältere vollelektrische Kleinwagen. Der Experte ging davon aus, dass sich dieser Trend in den kommenden Monaten noch verstärken dürfte.

Das CAR-Institut vergleicht sogenannte Transaktionspreise, die sich aus den Listenpreisen abzüglich der im Internet und bei Vermittlern ermittelten Rabatte ergeben. Die Angaben stützen sich dem Institut zufolge außerdem auf Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes. Die staatliche Kaufprämie für E-Autos ist in dem Preisvergleich hingegen nicht berücksichtigt.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren