DAX +0,39 % 25.460,48 Pkt 18:00:00 MDAX +0,43 % 32.243,82 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,65 % 6.248,84 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,18 % 51.594,14 Pkt 23:12:38 S&P 500 -1,31 % 7.316,15 Pkt 23:12:40 Nasdaq -1,96 % 24.442,94 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,82 % 61.939,29 Pkt 08:08:20 Gold +1,34 % 4.088,90 USD 08:13:22 Silber -0,99 % 57,29 USD 08:13:14 Brent +2,06 % 92,61 USD 08:11:51 WTI +1,43 % 85,67 USD 08:13:23 Bitcoin +0,02 % 63.915,80 USD 08:23:23 EUR/USD +0,54 % 1,14480 USD 08:23:22 EUR/GBP +0,14 % 0,85810 GBP 08:23:25 EUR/CHF +0,10 % 0,93390 CHF 08:23:24 EUR/JPY +0,36 % 187,239 JPY 08:23:25

Kaum jemand spricht darüber: Wie häufig Pupsen am Tag völlig normal ist

Gesundheit

Über Blähungen spricht kaum jemand gern. Dabei entstehen Darmgase ganz normal bei der Verdauung. Bakterien im Darm zerlegen Nahrungsbestandteile, dabei bilden sich Gase. Ein Teil wird über die Atemluft abgegeben, der Rest entweicht als Flatulenz. Wie oft das am Tag passiert, lässt sich nicht so eindeutig beantworten, wie es manche Schlagzeile vermuten lässt. PTA in Love verweist auf eine aktuelle Untersuchung mit mehr als 6.400 Teilnehmenden, die ihre Gasabgänge per App erfassten. Im Schnitt wurden etwa 5 Flatulenzen pro Tag gezählt. Bei rund 8 von 10 Teilnehmenden lag der Wert zwischen 2 und 7 pro Tag. Das klingt wenig, liegt aber auch an der Methode. Die Teilnehmenden mussten ihre Gasabgänge selbst dokumentieren, mögliche Abgänge im Schlaf wurden nicht berücksichtigt. Andere medizinische Quellen nennen deshalb höhere Bereiche. Das MSD Manual spricht typischerweise von 13 bis 21 Gasabgängen pro Tag und etwa 0,5 bis 1,5 Litern Darmgas. Noch höher lag eine Messung, über die die Apotheken Umschau berichtet. Forschende nutzten dafür einen Sensor in der Unterwäsche, der Darmgase im Alltag erfasste. Dort lag der Durchschnitt bei 32 Mal pro Tag, mit einer Spanne von 4 bis 59. Das zeigt vor allem, wie stark die Zahl davon abhängt, wie genau gemessen wird. chip newsletter Ihr 4-Wochen-Plan für erholsame Nächte - direkt ins Postfach Abonnieren Sie den Gesundheit & Fitness Newsletter und entdecken Sie wertvolle Tipps für besseren Schlaf. Mit unserer neuen Newsletter-Serie „Besser schlafen in 4 Wochen“ begleiten wir Sie Schritt für Schritt zu mehr Erholung und entspannten Nächten. Wann Blähungen abgeklärt werden sollten Eine einzelne Zahl ist im Alltag weniger wichtig als die Veränderung. Wer schon immer häufiger Blähungen hat, muss deshalb nicht automatisch krank sein. Ernährung, Essgeschwindigkeit, kohlensäurehaltige Getränke, Hülsenfrüchte, Zwiebeln, Milchprodukte, Stress oder verschluckte Luft können die Gasbildung deutlich beeinflussen. ANZEIGE ANZEIGE Auch der Geruch allein sagt wenig aus. Unangenehm riechende Darmwinde entstehen oft durch schwefelhaltige Verbindungen, die bei der Verdauung bestimmter Lebensmittel gebildet werden. Das ist lästig, aber nicht automatisch ein Warnzeichen. Aufmerksam werden sollte man, wenn Blähungen neu auftreten, anhalten oder von weiteren Beschwerden begleitet werden. Das MSD Manual nennt unter anderem Gewichtsverlust, Blut im Stuhl, Durchfall, starke Bauchschmerzen oder ein ungewöhnliches Druckgefühl als Hinweise, die ärztlich abgeklärt werden sollten. Auch wenn Blähungen zusammen mit veränderter Stuhlhäufigkeit oder Stuhlkonsistenz auftreten, kann eine genauere Einordnung sinnvoll sein. Praktisch hilft oft schon ein kurzer Blick auf den Alltag. Wer hastig isst, viel Kohlensäure trinkt oder sehr ballaststoffreiche Lebensmittel plötzlich deutlich steigert, bekommt häufiger Luft im Bauch. Ein Ernährungstagebuch kann zeigen, ob bestimmte Lebensmittel die Beschwerden verstärken. Fazit: Pupsen ist normal und deutlich häufiger, als viele denken. Je nach Messmethode reichen die genannten Durchschnittswerte von etwa 5 bis über 30 Mal pro Tag. Entscheidend ist deshalb nicht die perfekte Zahl, sondern ob sich etwas auffällig verändert oder Beschwerden dazukommen.

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