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Kein „Ave Maria“: „The Voice“-Talent verweigert Song aus religiösen Gründen

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Berlin – Dicke Luft bei „The Voice of Germany“! Als am Freitagabend (23. Oktober) die nächsten Talente zu den Battles antraten, machten es zwei ihrem Coach besonders schwer. Im Team von Shirin David (31) sorgte die Songauswahl für religiöse Probleme.

Tenor Henk (46) und Stimmwunder Jessica (20) sollten die Arie „Ave Maria“ einstudieren. Doch Jessica weigerte sich, den Klassiker zu singen. Sie: „Dieser Song ist ein katholischer Song. Ich bin evangelisch.“ Und zu ihrem Duett-Partner: „Dieser Song geht direkt an Maria. Es ist ein Gebet zu ihr. Und wir beten Maria nicht an. Ich bete nur Jesus Christus an.“ Einen nicht christlichen Titel lehnt sie ebenfalls kategorisch ab. Jessica: „Ich fände es am schönsten, wenn wir ein Lied finden könnten, in dem es einfach grundsätzlich um Gott geht.“ Darauf Hank: „Ich will einfach nur Musiker sein und kein Prediger.“

Shirin David ist fassungslos

Was Jessica stört: Protestanten erkennen Maria zwar als Mutter Jesu an, beten sie aber nicht als Fürsprecherin an. Gebete richten sich im evangelischen Glauben unmittelbar an Gott. Beim ersten Coaching erfährt schließlich auch Shirin David , was hier im Argen liegt, und ist schockiert. Die Rapperin fassungslos: „Das ist eine vollkommen neue Situation für mich. Ich muss mich jetzt erst mal sortieren.“ Gleichzeitig sitzt ihr die Zeit im Nacken. Shirin: „Die Battles sind in ein paar Tagen. Und ich kann mein Team nicht mehr umstellen.“

Michi Beck: „Ich finde es nicht okay“

Ihre Lösung: Beide Talente werden nacheinander performen. Hank tritt mit „The Sound of Silence“ von Simon & Garfunkel an, Jessica mit „Gratitude“ von Brandon Lake (36). Das gab es so in der TV-Show noch nie. Und tatsächlich geht Shirins kühner Plan auf. Sowohl Hank als auch Jessica können im entscheidenden Moment auf der Bühne glänzen. Die Mentorin stolz: „Ich hatte Gänsehaut!“

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