Keine Chance in Nürnberg: Dynamo Dresden kassiert zum Saisonstart klare Niederlage
Stand: 09.08.2026 17:14 Uhr Dynamo Dresden ist mit einer Niederlage beim 1. FC Nürnberg in die neue Zweitliga-Saison gestartet. Mohamed Ali Zoma erzielte alle drei Treffer und bescherte den Sachsen einen ernüchternden Auftakt. von SPORT IM OSTEN Dynamo Dresden hat sein Auftaktspiel in der 2. Bundesliga verloren. Die Schwarz-Gelben unterlagen beim 1. FC Nürnberg mit 0:3 (0:2). Alle drei Tore für die Franken erzielte vor 41.622 Zuschauern Mohamed Alì Zoma (9./45.+3/75.). Zoma nutzt Dresdens Schwächen konsequent aus Die erste Chance gehörte nach nur elf Sekunden Dynamo Dresden, als Jakob Lemmer eine Eingabe von links knapp neben das Tor setzte. In der Folge entwickelte sich zunächst eine offene, temporeiche Partie. Schnell zeigt sich jedoch: Auf der rechten Abwehrseite hatte Dynamo an diesem Tag Probleme. Mehrfach konnten die Nürnberger schon in der Anfangsphase von dort Flanken in den Strafraum schlagen. Auch das 1:0 entstand in dieser Zone. Nach einem Doppelpass auf der linken Angriffsseite der Gastgeber ließ Zoma Jonas Sterner förmlich stehen und zog in den Strafraum. Bei seinem Schuss aus 15 Metern hatte Tim Schreiber im Dynamo-Tor keine Chance – Führung für den FCN. Im Gegenzug fiel fast der Ausgleich. Doch nach einer Eingabe von links warfen sich die Nürnberger mehrfach in die Schüsse der SGD-Angreifer und verhinderten so den Treffer. Dresden fehlen Spritzigkeit und gedankliche Frische In der Folge gestaltete Dresden die Partie offen. ohne jedeoch zwingende Chancen zu kreieren. Zoma bekamen die Dresdner auf ihrer rechten Seite nie in den Griff. Die Geschwindigkeitsnachteile auf der rechten Seite, aber auch im Abwehrzentrum, blieben ein Problem für Dynamo, dass im Spiel immer wieder von Bedeutung sein sollte. Etwa bei einem Freistoß in der Nachspielzeit der ersten Hälfte. Thomas Keller hatte gefoult. Der Standard landere in der Mauer. Den Nachschuss von Tim Janisch konnte Schreiber noch an die Latte lenken, dann staubte Zoma (45.+3) ab – und konnte nach dem VAR-Check jubeln. Schreiber pariert Elfmeter, Zoma trifft dennoch Auch in der Entsehung des dritten Tores zeigte sich die körperliche und gedankliche Langsamkeit der Dresdner an diesem Tag. Zunächst kam Keller gegen Rafael Lubach zu spät. Bei der Freistoßausführung ließ sich Dynamo von einem Chipball überraschen, dann war auch der eingewechselte Simon Straudi gegen Lubach zu spät dran und verursachte so einen Elfmeter. Zoma scheiterte zunächst an Schreiber, sorgte dann aber mit dem Nachschuss für die Entscheidung.