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Kette „Haferkater“ erobert Hamburgs Bahnhöfe

Wirtschaft

Der Haferbrei erlebt ein Comeback – als Porridge. Jetzt gibt es ihn auch an Hamburger Bahnhöfen auf die Hand. Eine Gastro-Kette eröffnet gleich drei Läden in kurzer Zeit.

In Wasser gekochte Haferflocken mit verschiedenen Toppings: Sie liegen seit einiger Zeit wieder im Trend. Was früher einfach ein Haferbrei war, wird heute als Porridge oder Oatmeal gefeiert. Am Altonaer Bahnhof und am Dammtor gibt es das Ganze nun zum Mitnehmen: Die Kette „Haferkater“ hat hier Filialen eröffnet. Am Hauptbahnhof folgt bald der dritte Laden.

Warmer Porridge am Bahnhof: „Haferkater“ hat in Hamburg eröffnet

Der Porridge kommt hier warm in den Becher, mit Apfelmus und Walnüssen, mit Honig-Mandel-Granola oder herzhaft mit Ziegenfrischkäse und Thymian. Der Hafer werde jeden Morgen im Laden frisch geflockt, geröstet und nur mit Wasser und Salz gekocht. Ab 4,95 Euro gibt es hier einen Becher Haferbrei, ein Cappuccino kostet 3,95 Euro, ein Americano 3,55 Euro.

„Vielreisende wissen, dass es keine Herausforderung ist, unterwegs eine Brezel zu kaufen. Schwieriger wird es, wenn man keine Backware will“, sagt Geschäftsführerin Anna Schubert zur MOPO. Da solle „Haferkater“ eine Alternative bieten. „Warmer Porridge passt auch zum Hamburger Wetter.“ Zum Lunch stehen auch Haferreis-Bowls, Salate, Stullen und Wraps auf der Karte.

In Hamburg gibt es auch den Porridge-Laden „Grain“ – was als Pop-Up begann, ist heute ein festes Café in der Sternstraße 68 (St. Pauli). Gastronomin Anjuli Kaltenborn verkauft hier fermentierte Haferflocken mit Quark oder veganem Joghurt. Dazu stehen verschiedenste Toppings zur Auswahl, wie Schoko-Chia-Pudding, Fruchtkompott, Granola, Erdnussbutter oder Mandelmus. Und für Gäste, die kein Gluten vertragen, gibt es auch eine Bowl auf Basis von Buchweizen.

Anjuli Kaltenborn verzichtet dabei auf Industriezucker. „Du kriegst nirgends was Gesundes zum Mitnehmen“, sagt sie. „Porridge ist gesund und magenfreundlich. Die Toppings bei uns sind weitestgehend ungesüßt. Es ist nicht so schwer und deshalb auch zum Lunch gut geeignet.“

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