KI aus China: Das kann und kostet Kimi K3
Düsseldorf, Peking. Es war ein ungewöhnlicher Ort für einen technischen Paukenschlag: Das neue KI-Modell Kimi K3 wurde vergangenen Freitag nicht auf einer Entwicklerkonferenz vorgestellt, sondern parallel zur „World Internet Conference“ in Shanghai, einer staatlich organisierten Veranstaltung, bei der Staats- und Parteichef Xi Jinping die Eröffnungsrede hielt. Das war kein Zufall. Chinesische KI-Modelle schließen zu führenden Anbietern aus den USA wie OpenAI und Anthropic auf. Dabei sind sie offener und zielen auf Firmenkunden – gerade auch aus Europa. Was steckt hinter Kimi K3, warum alarmiert das Modell Sicherheitspolitiker weltweit, und was bedeutet es für Unternehmen, die auf KI angewiesen sind? Das Handelsblatt beantwortet zentrale Fragen rund um die jüngsten Entwicklungen.