DAX +0,15 % 25.410,84 Pkt 18:00:00 MDAX +0,67 % 30.287,68 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.116,23 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,96 % 52.361,60 Pkt 21:00:00 S&P 500 +0,17 % 7.676,77 Pkt 21:43:43 Nasdaq +0,62 % 26.169,38 Pkt 22:15:59 Nikkei +2,07 % 63.478,49 Pkt 04:43:35 Gold -0,19 % 4.030,70 USD 04:48:33 Silber -1,06 % 53,77 USD 04:48:22 Brent -0,70 % 109,96 USD 04:45:30 WTI -0,78 % 100,97 USD 04:48:22 Bitcoin -0,44 % 79.661,09 USD 04:58:29 EUR/USD -0,37 % 1,11760 USD 04:57:44 EUR/GBP -0,14 % 0,83730 GBP 04:58:30 EUR/CHF +0,03 % 0,92440 CHF 04:58:34 EUR/JPY +0,12 % 176,122 JPY 04:58:35

KI-Boom auf dem Prüfstand: Bekommen Anleger kalte Füße?

Technologie

Diese Woche gerieten etliche Aktien, die bisher zu den Profiteuren des Trends rund um künstliche Intelligenz zählten, stärker unter Druck. Anleger beginnen, das Narrativ hinter dem Trend infrage zu stellen. Allerdings müssen die Kursverluste dieser Woche vor dem Hintergrund der Jahresperformance gesehen werden.

Zweifel an der Finanzierung des KI-Booms und an der Nachhaltigkeit hoher Investitionen setzen KI-Aktien unter Druck.

Inflationssorgen könnten höhere US-Leitzinsen und steigende Finanzierungskosten begünstigen; zugleich übersteigt die Nachfrage nach Chipausrüstung laut Artikel die Fertigungskapazitäten.

Trotz der jüngsten Verluste liegen viele Branchenaktien im Jahresverlauf deutlich im Plus; ein Ende der KI-Investitionen ist nicht absehbar.

Anleger werden zunehmend unruhig wegen der Finanzierung des Booms rund um künstliche Intelligenz und der Frage, ob die außergewöhnlich hohen Investitionen nachhaltig sind. Diese Sorgen zeigten sich zum Beispiel im Verkaufsdruck, der seit Tagen auf den neuen Anleihen des Nvidia-nahen Rechenzentrumsbetreibers CoreWeave lastet. Im Kern geht es darum, ob stärker verschuldete Unternehmen ihre hohen Infrastrukturinvestitionen in KI aufrechterhalten können und somit die Chipnachfrage hoch bleibt.

CoreWeave erklärte diese Woche gegenüber der Nachrichtenseite Barron's, dass der Auftragsbestand von rund 104 Milliarden US-Dollar bis zum Ende des zweiten Quartals ausreichen sollte, um alle Schuldendienstzahlungen zu decken.

Bei verschiedenen Chipausrüstern wie Lam Research, KLA oder Applied Materials stehen historisch schlechte Verlustserien am Ende der Woche zu Buche. Ein Punkt sind auch die über den Erwartungen liegenden Inflationsdaten, die in der Folge höhere Leitzinsen in den USA und damit steigende Finanzierungskosten zur Folge haben könnten.

Allerdings dürften die Nachfrage nach Chipausrüstung und damit die Erwartung einer hohen Chipnachfrage weiterhin bestehen. Denn mehrere Branchenvertreter sind auf mehrere Jahre ausgebucht; die Nachfrage übersteigt die Fertigungskapazitäten. Das trifft auch auf Nvidia zu. Für das zweite Quartal war ein Auftragsbestand von 104 Milliarden Dollar gemeldet worden.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren