KI: Fast alle älteren Schülerinnen und Schüler setzen auf künstliche Intelligenz
Dafür waren 1000 Schüler aller weiterführenden Schulformen zwischen 16 und 19 Jahren im August befragt worden, wie eine Vodafone-Sprecherin sagte.
Teils täglich im Einsatz
Zur Recherche für Referate oder Hausarbeiten befragt, gaben demnach nur zwei Prozent der Befragten an, nie auf KI zurückzugreifen. 69 Prozent der Schülerinnen und Schüler nutzen ChatGPT und Co. für diese Zwecke häufig: 25 Prozent gaben an, solche KI-Tools täglich zu nutzen und 44 Prozent sagten, sie nutzten diese mehrfach pro Woche. Die restlichen 29 Prozent verteilen sich laut Unternehmenssprecherin auf eine weniger häufige Nutzung: einmal pro Woche (13 Prozent), mehrmals im Monat (9 Prozent) oder noch seltener (7 Prozent).
Ähnlich gaben 26 Prozent an, zur Hausaufgabenerstellung täglich KI zu verwenden. Und 40 Prozent nutzen künstliche Intelligenz für Hausaufgaben mehrmals in einer Woche. Nur vier Prozent verzichten darauf nach eigener Aussage komplett. Drei Viertel der Befragten nutzen KI zudem regelmäßig, um Lernstoff nach dem Unterricht zu Hause aufzubereiten.
Zunehmende Rolle im Klassenzimmer
Das Unternehmen bilanzierte: Für etwa drei von vier Jugendlichen zwischen 16 und 19 Jahren sei KI fester Bestandteil des Schulalltags. Diese Technologie solle das Denken unterstützen, aber nicht ersetzen, sagte Vodafone-Deutschlandchef Marcel de Groot. KI als gezieltes Rechercheinstrument könne beim besseren Lernen helfen. Aber: »Wer Hausaufgaben komplett von der KI erledigen lässt, verpasst den eigentlichen Wert des Lernens.«
Im Unterricht spielt KI ebenfalls eine immer größere Rolle: 32 Prozent der Jugendlichen berichteten, dass Themen wie Anwendungen, Funktionsweisen, Chancen und Risiken oder moralisch-ethische Aspekte häufig im Klassenzimmer behandelt würden. Bei 38 Prozent der befragten Schüler kommen KI-Themen zumindest gelegentlich im Unterricht vor. 30 Prozent gaben an, das werde eher selten oder nie thematisiert.